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Abenteuer hochsensibles Kind

Abenteuer hochsensibles Kind
Familie und Partnerschaft

Abenteuer hochsensibles Kind

Hätte man mich vor zehn Jahren gefragt, wie mein Leben im Jahre 2019 aussehen würde, ich wäre nie auf die Idee gekommen zu erwähnen, dass ich Mama von drei Kindern bin, als Künstlerin, Bloggerin und Coach für Hochsensible arbeite. Zu abstrakt war die Idee, Mutter zu werden für mich. Viel zu sehr war ich in Glaubensmustern, Überlebensstrategien und selbst auferlegten Komfortzonen gefangen.

Ganz ehrlich, mein Leben gefiel mir damals. Ich war auf dem besten Weg, Karriere zu machen, reiste um die halbe Welt, traf spannende Menschen, durfte ihnen Kurse geben. Ich fühlte mich wertgeschätzt und wichtig. Ich hatte das Gefühl, endlich meine feine Art und Weise im Griff zu haben, in der Welt da draussen zu funktionieren, wie man halt so zu funktionieren hat. Endlich habe ich es geschafft.

Tief unter mir lagen sie begraben, die Erinnerungen an meine Kindheit, die oft schmerzten. Weil sie nicht einfach war, diese Kindheit. Weil ich mich nicht gerne daran erinnerte. Ich mochte nicht einmal die Fotos von mir als Kind. Es schien, als wäre das ein ganz anderes Leben gewesen damals.

Nein, ich erinnerte mich nicht gerne daran. Weil ich das Kind war, das einfach ein bisschen anders tickte. Ich war das Kind mit dem unsichtbaren Freund, dessen Gesicht ich heute noch, mit 39 Jahren glasklar vor meinem inneren Auge sehe. Ich war das Kind, dass sich immer wieder unter Mamas Pullover zurück zog und den mitleidigen Kommentar des Grossvaters, der seufzend sagte: „ach, dieses Kind ist aber sensibel.“ sein Leben lang nicht mehr vergessen konnte. In der Schule war ich die große Außenseiterin. In der Familie das Kind, das nicht verstand, weshalb die Menschen in seinem Umfeld etwas ganz anderes sagten als das, was es spürte. Meine Mutter meinte immer, alles sei gut. Gefühlt habe ich Ohnmacht, Wut, Trauer. Machtstrategien funktionierten irgendwie nicht bei mir. Wer den Kampf gegen mich aufnahm brauchte einen langen Atem. Vor allem in der Pubertät. Es war offensichtlich, etwas stimmte nicht mit mir.

Mit dreißig Jahren war ich froh, das alles hinter mir zu lassen. Ich war froh darüber, dass ich vieles aufarbeiten konnte, dass ich damals, vor zehn Jahren mich schon auf den Weg gemacht habe, vieles durfte ich in mein Bewusstsein holen und heilen, viele Dinge machten plötzlich Sinn.

Ich dachte, dass ich das alles hinter mir lassen darf, dass jetzt endlich mein Leben anfängt, ich alles im Griff habe, so vieles erreicht habe, Grenzen gesprengt habe und Lebe! Endlich darf ich mein Leben in die Hand nehmen und mich frei fühlen.

Und doch beschlich es mich immer wieder auf ganz leisen Sohlen. Ein Gefühl, dass immer lauter und lauter wurde und mir sagte: „Tanja, da ist noch mehr, viel mehr möglich. Da wartet noch ein ziemlich großes Lernfeld auf dich.“

 

Das erste Lernfeld wurde vor sechs Jahren geboren

Das zweite folgte 13 Monate später und das dritte große Lernfeld ist fast drei Jahre alt.

Alles hat sich seither verändert. Mein Leben wurde auf den Kopf gestellt. Auf wundersam chaotische Art und Weise. Keine Ausbildung, kein Wochenendseminar, kein gar nichts könnte mir so viel Bewusstseinserweiterung bieten wie diese drei wunderbaren kleinen Menschen, die den Weg zu uns gefunden haben.

Ich durfte in ganz viele Prozesse einsteigen, unglaublich vieles los lassen, mir bewusst werden lassen. Und in sekundenbruchteilen stehe ich auch heute noch vor einem wütenden, tobenden Kind das in mir selber dieses Kind wach rüttelt, mit dem ich so lange Zeit im Unreinen war: mein inneres Kind.

Sie sind so sensibel wie ich, diese drei kleinen Menschen. Durch meine eigene Erfahrung weiss ich, dass es nicht darum geht, sie von ihrer Hochsensibilität betroffen zu machen, sondern ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie kraftvoll ihr Potential als Vielfühler leben können.

Viele Mütter finden heute den Weg zu mir und teilen mir mit, dass sie erst durch ihre Kinder gemerkt haben, dass auch sie hochsensibel sind. Sie selber werden es wohl über Jahre hinweg so gemacht haben wie ich: sie werden einige Schutzstrategien aufgebaut haben, damit sie sich in dieser harten Welt da draussen irgendwie arrangieren können und nicht alles zu nah an sich heran lassen müssen.

Und dann stehen sie wie ich vor derselben Herausforderung: Sie stehen vor ihrem eigenen Kind und erkennen sich selber darin.

Das ist unglaublich spannend. Eine riesige Chance. Die Kinder der neuen Zeit schwingen einfach feiner. Sie sind hier, um uns zu zeigen, dass sie sich ganz kompromisslos und klar leben wollen. Diese Schutzstrategien, die wir uns über Jahre hinweg auferlegt haben, die wollen sie nicht auf ihren Schultern tragen.

Und was machen wir? Oft stellen wir uns über das Kind, weil man das ja so tut. Weil wir erziehen müssen, weil es doch so und so funktionieren muss. Wir werden laut, wir kämpfen einen bedingungslosen Kampf und vergessen dabei uns selber. Wir trennen uns von unseren Kindern, diesen wundervollen Menschen, trennen uns wieder von unserem eigenen inneren Kind, halten die angestauten Emotionen, die schon Jahrzehnte darauf warten, endlich gesehen zu werden in Schach und bestrafen dafür unsere eigenen Kinder.

 

Kinder an die Macht

Hat mal einer gesungen. Wir werden in Grund und Boden gelacht, heißt es im Songtext. Wenn ich das Lied von Herbert Grönemeyer höre, muss ich weinen. Sie sind unsere Meister, wenn wir sie nur lassen. Was haben wir zu verlieren, wenn wir ihnen auf Augenhöhe begegnen? Und was können wir gewinnen?

Ich kann nur von mir sprechen: Noch nie hab ich so vieles in mir heilen und erkennen dürfen wie durch meine Kinder. Noch nie habe ich mich so frei gefühlt wie jetzt. Das ist und war aber nicht immer ein Zuckerschlecken, durch diese Prozesse zu gehen. Aber es ist unglaublich heilsam. Die Hoffnung, dass ich bei dem Lied irgendwann mal das Gefühl von Freude verspüre, weil ich weiß, dass die Kinder der heutigen Zeit ihr Potential leben dürfen und Erwachsene in ihrem Umfeld haben, die ihnen auf Augenhöhe begegnen habe ich jedenfalls noch nicht verloren.

 

Hochsensibilität ist keine Schublade

Sie hat für mich ganz viel mit Bewusstsein zu tun. Viele Menschen durfte ich schon begleiten, ihnen im Bewusstseinswachstum Inspiration sein. Eines beobachte ich bei jedem, je bewusster ein Mensch wird, desto feiner fängt er an zu schwingen, desto feiner senden und empfangen seine Antennen.

Ich weiß, Hochsensibilität wird schon lange als einen psychologischen und neurophysiologischen Begriff gehandelt. Ich komme nicht aus der psychologischen Ecke. Ich beschäftige mich mit Energien, mit Wahrnehmung, mit Achtsamkeit und bewusstem Sein.

Für mich ist es logisch, das Hochsensibilität einfach eine Stufe in diesem Bewusstwerdungsprozess ist. Die einen Menschen steigen einfach von Geburt an mit einem etwas höheren Bewusstsein ein, die anderen arbeiten im Laufe ihres Lebens daran, wieder andere lassen es ganz sein oder sinken sogar darin.

Wenn alles Schwingung ist und diese Erde, auf der wir leben schon höher zu schwingen beginnt, dann wage ich zu behaupten, dass sie, die Kinder der neuen Zeit durchwegs hochsensibel in unserer Welt landen. Bewusstsein ist ansteckend, schon gewusst? Was würde wohl passieren, wenn wir uns von dem Bewusstsein dieser Kinder anstecken lassen würden?

 

Welche Rolle spielen wir Eltern dabei?

Ich sehe mich als Wegbereiterin für meine Kinder. Denn ich weiß, wie viel Arbeit es braucht, um all die Schutzstrategien mal beiseite zu legen, sich und seine Essenz wieder frei zu legen und sein Potential zu entfalten. Wie wunderbar wäre es für meine Kinder, wenn sie von Anfang an ihre Wahrnehmung, ihr Sein und ihre Qualitäten kennen und verstehen würden?

 

6 Fakten über das hochsensible Kind

Sind hochsensible Kinder denn wirklich schwierige Kinder? Immer wieder treffe ich auf ganz ungläubige Blicke und komische Kommentare, wenn ich mich und meine Kinder als hochsensibel „oute“.

Schon klar, meine Kids sind eigen. So eigen, wie ich es als Kind war. So speziell und eigen, wie ich es teilweise heute noch bin. (sonst würde ich mich manchmal ja auch nicht wie eine Ausserirdische fühlen, oder?)

Hier kommen meine persönlichen 6 Fakten über das hochsensible Kind:

 

1. Hochsensible Kinder konfrontieren.

Und das beginnt meistens schon ganz ganz früh. Schon im Säuglingsalter. HS Babies brauchen oft viel Körperkontakt (oder vielleicht gerade wenig), fühlen sich oft in Kinderwagen nicht wohl, wollen getragen werden, brauchen am Abend lange Zeit, um einzuschlafen. Sind sie überflutet mit Reizen, zeigen sie das gerne durch weinen. (Wie sollen sie es auch sonst kund tun?)

Auch ich war so ein Baby. Jeden Abend pünktlich von 19.00 – 20.00 Uhr brauchte ich anscheinend meine Schreistunde. Und weißt du was? Meine drei Kinder haben es mir (zur Freude meiner Mama) gleich getan. Jedes brauchte seine Weinzeit, um die Flut von Reizen vom Tagesgeschehen wieder los zu werden. Manchmal brauchte es sogar neben einer ruhigen Nacht auch einen ruhigen, darauf folgenden Tag, um wieder runter und in die Mitte zu kommen. Nicht nur für das Baby, auch für mich.

Denn ein schreiendes Kind überreizt auch gerne mich als hochsensible Mutter.

Oft werden hochsensible Babies auch als sogenannte High Need Babies bezeichnet. Ich mag diese Bezeichnung nicht besonders. Denn es generiert, dass diese Kinder viel mehr brauchen als ein „normales“ Kind. Es generiert in meinen Augen, dass sie besonders anstrengend und hochbedürftig sind. Das sind sie aber nicht, ihre Bedürfnisse liegen vielleicht einfach an einem anderen Ort, auf sie muss anders eingegangen werden, so wie unsere Bedürfnisse auch oft ganz woanders liegen als „normal“.

Ist das hochsensible Kind das schwierige Baby, das schwierige Kind?

 

2. Die beste Medizin: dein Bauchgefühl!

Ich glaube ganz fest daran, dass deine Intuition dir und deinem Kind am besten helfen kann, euch gegenseitig zu verstehen. Immer wieder treffe ich auf Mamas, die eigentlich spüren, was ihrem Kind gut tut, sich aber nicht getrauen, diesen Weg zu gehen.

Zu unkonventionell, zu exotisch, zu unberechenbar sei es, einfach anders zu handeln als so, wie man das gelernt hat. Doch halte dir immer wieder vor Augen das „das tut man halt so“ bei HS Kindern nicht zieht.

Und so weiss ich aus eigener Erfahrung, dass hochsensible Kinder ganz schön herausfordernd sein können, dass es manchmal echt einen Schritt raus aus der Komfortzone braucht, um mit ihnen und ihrer Hochsensibilität im Einklang zu leben. Und das wollen wir ja, oder? Wir sind doch so Harmoniesüchtig…

 

3. HSK zu vergleichen bringt keinem was.

Ich habe meine Kinder nie gewertet, und habe es auch nicht vor zu tun, auch wenn man mir ab und zu sagt, dass sie schwierig sind.

Hochsensible Kinder brauchen einfach ein bisschen mehr Verständnis auf ihrem Weg. Sie zu verstehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Vergiss nicht, meistens schlägt in dir auch das Herz eines hochsensiblen Kindes. Viele Mütter finden den Weg zurück zu ihrer Hochsensibiliät gerade durch ihre Kinder, weil sie ihnen diese wunderbare Gabe spiegeln. Diese wachen Mütter verstehen, dass sie mit ihrem Kind andere Wege gehen müssen, da bei ihnen mit Gewalt und Macht so einiges kaputt gegangen ist.

Plötzlich wird es Zeit, die eigenen Schutzstrategien zu erkennen, sie zu durchbrechen und los zu lassen.

Mit den eigenen hochsensiblen Kindern einen achtsamen, bewussten Weg zu gehen und sich radikal dafür zu entscheiden, kann in einem selber einen gewaltigen Transformationsprozess auslösen, der für alle Beteiligten ganz viel Potential an Heilung frei setzen kann.

Eins ist sicher, hochsensible Kinder bringen sechs ganz spannende Facetten mit in ihr und in dein Leben:

  • Sie sind auf Feinheiten und Details fixiert
  • Sie sind schnell überreizt oder übermäßig erregt (und nein, sie haben kein ADHS oder ADS)
  • Sie zeigen tiefe innere Reaktionen
  • Sie haben ein Bewusstsein für die Gefühle anderer
  • Sie sind vorsichtig bei neuen, evtl. gefährlichen Situationen und brauchen ihre Anlaufzeit
  • Sie erregen mit ihrem Anders-sein Aufmerksamkeit

(Quelle: Das hochsensible Kind, von Elaine N. Aron)

Die sechste Facette hat weniger etwas mit dem Kind selber, sondern mit dem Umfeld, in dem es sich bewegt, zu tun. Denn die Bewertung des „AndersSeins“ kommt immer von aussen. Wir selber kennen uns ja nur so, wie wir sind. Sind wir frei von Bewertung, dann sind wir. Punkt. Ich bin wie ich bin. Dein Kind ist, wie es ist.

Doch grundsätzlich sehnen wir uns immer nach Verbundenheit, möchten gesehen werden, so akzeptiert werden, wie wir sind. Verhält sich mein Kind anders als „normal“, fordert es mich in der Öffentlichkeit gerade mit seinem Verhalten, dass in meiner Kindheit auch nicht geschätzt wurde, gerade heraus, dann wird die Situation schnell unangenehm.

Ich hab das Gefühl, dass dann tausende Augen auf mich gerichtet sind. Ich fühl mich ausgestellt, verloren, ohnmächtig einer nicht kontrollierbaren Situation ausgesetzt. Langsam macht sich Überreizung auch in mir breit.

Dieses Anderssein kann also ganz viel in dir auslösen.

Und auch ich gebe es zu, wenn mein Kind nicht in die Schule will und von mir nicht ablässt, mich nicht los lässt, oder zwei Stunden in fast unbändigende, tiefe Trauer und Wut eintauchen kann, weil die Schweizer Nationalmannschaft in der WM nicht weiter kommt, oder es bei jedem Familientreffen erst einmal eine halbe Stunde braucht, um mit all den Beteiligten warm zu werden, dann macht das mit mir auch so einiges, auch mich lassen solche Situationen nicht kalt. Denn eigentlich möchte ich mit meinem Kind ja nicht unnötig auffallen (wer will schon auffallen).

Aber wenn ich mit mir ganz ehrlich bin, dann war ich nicht gross anders als Kind. Und das permanente Vergleichen mit anderen hat mir geschadet.

Lange konnte ich nur zu Hause schlafen. Ich hatte Mühe damit, mich an den Kindergarten und die Schule zu gewöhnen. Ich war meistens die grosse Aussenseiterin. Viele Dinge gingen mir richtig richtig nahe, konnte ich mich kaum aus dem Drama erholen. Ungerechtigkeiten waren für mich fast unbegreiflich. Ich verstand viele Machtmechanismen nicht. Sie machten für mich null Sinn. Und sie verletzten mich zutiefst. Ich fühlte mich unverstanden, nicht gesehen, nicht gehört mit meinen Gefühlen und Anliegen. Ich fühlte mich alleine und einsam. Und schwach.

So weit möchte ich es bei meinen Kindern nicht kommen lassen. Denn ich brauchte eine Weile, um zu verstehen, dass es nicht falsch oder eine Schwäche ist, hochsensibel zu sein. Genauer gesagt rund dreissig Jahre.

Es muss einen Weg geben, sie jetzt schon so zu begleiten, dass sie ihre Hochsensibilität verstehen und in ihr Leben integrieren können. Schritt für Schritt. Das klappt aber nur, wenn ich mich mit meiner Hochsensibilität auch so annehmen kann wie ich bin und mich dem Risiko stelle, mit meinen Kindern und meiner Art halt auch hier und da anzuecken, denn wir machen vielleicht das Eine oder Andere etwas anders als „normal“.

 

4. Hochsensible Kinder brauchen Eltern, die sich getrauen, sich selber im Spiegel des Kindes zu betrachten.

Du findest in deinem Kind immer Anteile von dir. Sonst würdest du sie nicht erkennen und wahr nehmen können.

Ein hochsensibles Kind braucht eine Mutter und einen Vater, welche sich getrauen, ihrem Kind als Spiegel zu begegnen. Denn genau dort, wo es im Umgang mit dem eigenen Kind besonders emotional, schwierig und anstrengend wird, triggert uns die Situation meistens Konditionierungen, Erlebnisse und Erfahrungen, die wir selber als Kind erlebt und daraus unsere Konsequenzen gezogen haben.

Da kann es schon mal vorkommen, dass dein Kind dich immer und immer wieder an deine schon seit Jahren unterdrückte Wut heran führt.

Und ja, das macht nicht wirklich Spaß. Das ist anstrengend. Aber es bietet so viel Raum für Transformation. Doch je mehr du in den Widerstand gegen deine Wut (oder dein Kind) gehst, desto schwieriger wird die Situation. Du bist in vollkommener Trennung. Getrennt von dir, deinen Emotionen, in Trennung zu deinem Kind.

In den seltensten Fällen muss ich mit den „schwierigen“ Kindern arbeiten. Meist hilft es, mit der Mutter heraus zu finden, was die schwierigen Situationen auslöst und weshalb das Kind einen so emotional und irrational reagieren lässt. Oft finden wir alte Glaubensmuster aus der Kindheit, die ganz bewusst gelöst und verändert werden dürfen.

Für die Mama wie auch für das Kind.

 

5. Hochsensible Kinder brauchen Eltern, die sich getrauen, ihrem Kind die Möglichkeit zu geben, seine Hochsensibilität von Anfang an zu leben und zu integrieren.

Eltern, die sich getrauen, mit ihrem Kind unkonventionelle Wege zu gehen, sein Anderssein kompromisslos akzeptieren.

Ich glaube also ganz fest daran, dass wir einfach andere Eltern sein dürfen, wenn unser Kind hochsensibel ist. Das ganze Familiensystem wird schließlich schon durch nur ein hochsensibles Familienmitglied sensibler. Das sollte man sich immer bewusst vor Augen führen.

Also sei mutig und erlaube dir, einen vielleicht ganz anderen Weg einzuschlagen, als den, der die Mehrheit der Eltern gehen. Erlaube dir, auf dein Bauchgefühl und deine Intuition zu vertrauen, darauf, was dein Herz dir sagt. Denn dann bist du in Verbindung, dann bist du richtig. Auch wenn dich das ganz schön aus der eigenen Komfortzone lockt.

 

6.Denn die Kinder, welche heute auf diese Welt kommen, haben keine Lust mehr auf faule Kompromisse, Angepasstheit und Unterdrückung ihrer Emotionen.

Das zeigen sie und ganz klar. Sie wollen ihre Hochsensibilität, ihre Essenz und ihre Individualität leben und nicht angepasst durch diese Welt gehen.

Bist du bereit, mit deinem Kind ein selbstbestimmtes und -wirksames Leben zu führen.

Ja? Dann hat das Leben nämlich für dich ganz viele, wertvolle Erkenntnisse, Heilung und Transformation parat. Wage den Schritt.

 

Eure Tanja

 

Tanja Suppiger

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