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Eine frische Brise in den Führungsetagen oder Frauen führen anders

Eine frische Brise in den Führungsetagen oder Frauen führen anders
Berufliche Weiterentwicklung

 

 

Die Wirtschaft ist im Wandel. Und dieser Wandel nimmt an Fahrt auf, wenn auch die Manager in ihrem Elfenbeinturm verbreitet noch der Meinung sind, dass es immer so weitergeht wie bisher und dass das wichtigste im Business ist, dass die Zahlen stimmen und sich jedes Jahr optimalerweise vervielfachen. Wachstum steht wirtschaftlich gesehen nach wie vor an erster Stelle. Inzwischen bedeutet das aber eigentlich in erster Linie, dass gemogelt und gespart werden muss, wo man nur kann. Viel zu häufig geht das auf Kosten derjenigen, die dieses Wachstum mit ihrer Arbeit erst ermöglichen – nämlich der Menschen. Immer lauter wird deshalb die Frage danach, ob dieses Wirtschaftssystem in seiner jetzigen Form und mit seinen antiquierten Zielen (nicht zuletzt im Hinblick auf die sinnlose Ressourcenausbeutung) überhaupt noch vertretbar ist.

An dieser Stelle kommen die Frauen ins Spiel. Frauen in Führungspositionen gibt es immer noch viel zu wenige. Unternehmen sind in ihren Führungsetagen nach wie vor durch und durch patriarchisch. Frauen werden dort nicht gerne gesehen und es weht ihnen oft ein rauer Wind entgegen. Mit ihrem Führungsstil und ihren Werten stoßen sie auf Unverständnis oder Missbilligung. Sie sollen „ihren Mann stehen“, die gleichen Ziele verfolgen und zu den gleichen Mitteln greifen, um das Team zusammenzuhalten, wie ihre männlichen Kollegen. Und irgendwann tun sie es leider auch.

Aber ist das wirklich noch erstrebenswert? Oder ist es nicht vielmehr ihr natürliche Fähigkeit zu emphatischer Teamführung und ihr Talent zur Motivation, mit denen sie ihren Kollegen meilenweit voraus sind und mit der sie gerade in der heutigen Zeit den Unterschied machen?

Die Mitarbeiter wollen keine Ellenbogen mehr, kein „höher, schneller, weiter“ koste es, was es wolle. Dieses Arbeitsklima bekommt ihnen nicht. Es demotiviert und macht krank. Heutzutage möchten Mitarbeiter inspiriert werden, sie möchten eine Perspektive im Unternehmen, die nicht mit einer guten Bezahlung erschöpft ist, sondern vor allem mit echter Arbeits- und Lebensqualität und mit einem fairen Umgang im Team einhergeht. Wenn man so viel gerannt ist (und immer häufiger auch gegen Wände) möchte man irgendwann zur Ruhe kommen und einfach das, tun, was man wirklich gut kann, was interessiert, und man möchte wertschätzend behandelt werden.

Frauen in Führungspositionen können Mitarbeitern ein solches Arbeitsumfeld bereiten, das sie motiviert und gesund bleiben lässt und ihnen ohne Zwang Chancen aufzeigt. Im Miteinander und aneinander sinnvoll zu wachsen, das bedeutet emphatische Teamführung.

Doch trauen Frauen sich auch, auf diese Art ein Team zu führen? Haben sie das Selbstbewusstsein, es auf ihre Weise zu versuchen? Häufig tun sie sich aus den genannten Gründen schwer und manche „vermännlichen“. Ihnen ist in diesem Punkt kein Vorwurf zu machen, denn es ist nur natürlich, sich anzupassen, um zu „überleben“. Ihre Intuition sagt ihnen jedoch: „Eigentlich ist das, was ich mache, doch richtig!“ Nur in der Führungsetage möchte „Mann“ davon nichts hören.

Mit ein wenig Training jedoch, kann es den Frauen gelingen, selbstbewusst nach den eigenen Maßstäben und im emphatischen Miteinander das eigene Team zu leiten und zu begleiten. Mit der richtigen Art der Kommunikation, etwas Zeit und Freiraum werden die Mitarbeiter nämlich in der Lage sein, gesteckte Ziele eigenverantwortlich und selbstwirksam umzusetzen und es der „Chefin“ auf diese Weise danken. „Frau“ selbst wird durch die Ergebnisse gestärkt und ist besser in der Lage, ihren empathischen Führungsstil vor ihren männlichen Kollegen zu verteidigen und dafür eine Akzeptanz aufzubauen.

Was Frauen also tatsächlich brauchen, um sich in ihrer Führungsposition wohlzufühlen, erfolgreich zu sein und im Unternehmen einen neuen emphatischeren Führungsstil zu implementieren, ist ihr naturgegebenes Potential zu entfalten. Dies kann mit einem ganzheitlichen Persönlichkeitstraining gelingen, das ihnen zum einen ein nachhaltiges Stressmanagement bietet, damit sie sich mental gestärkt auf ihre Aufgabe einlassen können. Zum anderen braucht es die Vermittlung der einen oder anderen Methodik, um im Team eine kreative und eigenverantwortliche Arbeitsweise anzuregen. Und sicher braucht es auch vertrauensvolle und kompetente Vier-Augen-Gespräche, in denen Klarheit und Struktur wachsen können und die einen Schirm bilden, wenn es doch mal wieder männliche Kritik regnet.

Im Interesse aller braucht es heutzutage dringender denn je die Frauen in den Führungsetagen, die sich trauen, sie selbst zu sein, zu ihren Werten zu stehen und mutig eine neue Art der Führungskultur in die Unternehmen zu bringen.

Bettina Wistuba

 

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Bettina Wistuba

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