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Gedankenwebereien

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Persönliche Weiterentwicklung

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Es herrscht coronaler Ausnahmezustand, ja, aber sollten wir uns davon verrückt machen lassen und angstvoll in Panik verfallen?

In mir ist da ein klares NEIN. Denn ein Virus rückt gerade die Welt zurecht und zeigt uns, was wir bisher nicht sehen konnten, nämlich was EIGENTLICH unsere Grundbedürfnisse sind – und mit Sicherheit ist es nicht Toilettenpapier.

Der Mensch hat genau genommen nur wenige GRUNDbedürfnisse. Vier sind es an der Zahl. Es sind die Bedürfnisse, die unser Leben schützen:

1. genügend (gesunde) Luft zum Atmen,
2. sauberes Wasser,
3. ausreichend (gesunde) Nahrung und
4. Wärme, d.h. ein – wie auch immer geartetes – Dach über dem Kopf

Wenn wir all das (wenige) haben, bleiben wir gesund und am Leben.

Und für all diese Grundbedürfnisse ist auch in diesen Zeiten gesorgt:

1. Unsere Luft ist sauber – sauberer denn je, denn es sind kaum noch Autos auf der Straße, die Feinstaubbelastung sinkt also – super!! In kürzester Zeit ist das erreicht, was die Regierung sich seit Jahren nicht traut durchzusetzen.

2. Sauberes Wasser, das man ohne weiteres (auch und gerade ungefiltert) trinken kann, kommt in Deutschland aus der Leitung. Man muss also dafür nicht einmal das Haus verlassen.

3. Wir erhalten weiterhin Nahrungsmittel, denn Supermärkte und Wochenmärkte bleiben geöffnet. (Und für all diejenigen mit Bedarf an regelmäßigen Arzneimitteln, gibt es auch genügend offene Apotheken.)

4. Ein Dach über’m Kopf haben die meisten von uns – einige sogar ein viel zu großes. All diejenigen könnten überlegen, ob sie es nicht vielleicht teilen möchten – natürlich nur mit nicht infizierten Menschen. Das hätte den Vorteil, dass man nicht mehr wegen jeder Milchtüte selbst das Haus verlassen muss und könnte durchaus zu mehr Austausch und miteinander führen. Auch für diejenigen, die auf der Straße leben ist gesorgt: Sie dürfen jetzt ganztags in den Unterkünften bleiben.

Und trotzdem …

… lassen uns die nagenden Gedanken nicht los: Hoffentlich stecke ich mich nicht an! Hoffentlich bleiben meine Angehörigen gesund. Was ist, wenn es keine Nahrungsmittel mehr gibt oder die Banken schließen? Was wird mit meinem Job? Wird es meine Firma noch geben? Woher bekomme ich als Selbstständige(r) mein Geld? Werden alle Menschen sterben? Was ist, wenn alle Krankenhäuser überbelegt sind? und und und …

Diese Gedanken sind nachvollziehbar. Doch wir sollten nicht zulassen, dass wir deshalb panisch werden. Panik hat nämlich merkwürdige Auswüchse, die niemandem guttun: Panik schneidet uns von uns selbst ab und sie grenzt aus. Sie führt zu irrationalem, manchmal radikalem Verhalten und kann deshalb gefährlich werden, gefährlicher vielleicht als der Virus selbst:

Asiatisch aussehende Menschen wurden vielerorts diskriminiert, allein deshalb, weil sie chinesisch aussahen! – Ausgegrenzt!!

Ich habe mich letzte Woche gefragt, warum alle Menschen plötzlich Massen an Toilettenpapier kauften. Das wollte nicht in meinen Kopf, denn Corona ist ja bekanntlich kein Magen-Darm-Virus … Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass es 100 andere Möglichkeiten gibt, meinen Hintern abzuwischen. Warum dann also ausgerechnet Toilettenpapier? In anderen Ländern sind es z.B. Nagellack, Drogen, Kondome, Waffen … – Irrational!

Desinfektionsmittel, Mundschutz – okay … wobei eine einfache Olivenölseife nicht nur die Hände sondern den gesamten Körper auf natürliche Weise desinfiziert. Und ein Mundschutz sollte eigentlich nur von denen getragen werden, die selbst Erkältungssymptome zeigen, denn dafür ist er ursprünglich gemacht: Also keine Keime raus, statt umgekehrt. Leider wird das komplett missverstanden und schützt deshalb auch nur bedingt. Viel schlimmer ist aber, dass nun Ärzten und Krankenhäusern dieser Schutz nicht mehr ausreichend zur Verfügung steht. – Gefährlich!!

Unsere Ängste werden geschürt aus den Medien und unserer instinktiven Reaktion darauf: Unser Unterbewusstsein findet es durchaus merkwürdig, dass so ein Hype um einen – zumindest für die meisten – augenscheinlich eher harmlosen Erreger gemacht wird. Da ist pure Verunsicherung und die schafft Angst.

Realistisch betrachtet werden wir nicht sterben

Der eigentliche Ausnahmezustand ist doch momentan der, dass wir mit aufgezwungenem Stillstand die Ausweitung einer Pandemie verhindern wollen. Das ist ein Experiment und ein Einzelfall in der Geschichte der Menschheit. Ich bin gespannt, ob sich der Erreger davon beeindrucken lässt. Alle bisherigen Pandemien hat die Menschheit überstanden. Das, was ich aus der Berichterstattung der Medien herauslese ist, dass wir derzeit nicht die Menschen schützen – denn die meisten erkranken nur leicht – sondern wir schützen in erster Linie die Intensivbetten in Krankenhäusern und wollen den Kollaps des Gesundheitssystems verhindern. Es ist, so habe ich von einem Experten gehört, völlig okay, wenn die Virus-Welle zwei Jahre lang über uns hinweg schwappt, aber eben nicht innerhalb weniger Monate. Aha!

Während einer Pandemie sterben im Schnitt 3-5 % der Gesamtbevölkerung. Allerdings zeigen das die Erfahrungen aus der Vergangenheit wie die Pest, oder die Spanische Grippe. Doch diese Pandemien trafen uns Menschen zu einer Zeit als unsere Immunsysteme durch Krieg, Hunger, verheerende hygienische Zustände am Boden waren und wir trafen damals die falschen Entscheidungen. Die Pandemien hatten also leichtes Spiel. Heute sind wir gesund und die Immunsysteme der meisten stark.

Anders herum betrachtet: Was sagt Mutter Erde dazu?

Selbst wenn doch 3-5 % der Gesamtbevölkerung an Corona stürben, was wäre dann? Natürlich sind das bei insgesamt 7,5 Mrd. Menschen eine ganze Menge. Ja, aber vor dem Hintergrund, dass es von uns schon 6 Mrd. zu viele auf diesen Planeten gibt (haben Wissenschaftler errechnet), als für ihn gut ist, lasst mich (auch in Anbetracht dessen, dass es mich treffen könnte) den Gedanken aus der Sicht unserer Erde aussprechen: Unserem Planeten würde es gut tun, wenn wir ein paar weniger wären. Solche Gedanken finden die meisten wahrscheinlich unmöglich, aber wie gesagt, ich ziehe dabei jedenfalls in Betracht, dass es auch mich treffen könnte und das wäre okay. Es tut uns gut und trägt zu einer gelasseneren Haltung bei, wenn wir ab und zu andere Perspektiven, auch extreme einnehmen. Das schärft den Blick für das Wesentliche.

In diesem Zusammenhang möchte ich einen kurzen Blick auf die über 1 Mrd. Tiere werfen, die in Australien gerade den Bränden zum Opfer gefallen sind – und immer noch sterben, weil sie ihres Grundbedürfnisse beraubt und vereinzelt wurden. Über 90 % aller in Australien lebenden Tier- und Pflanzenarten sind endemisch, d.h. es gibt sie nur dort und nirgendwo anders auf der Welt. Sehr viele Arten sind nun vom Aussterben bedroht. Das ist WIRKLICH tragisch, denn sie fehlen im Ökosystem und das wird weitere Auswirkungen nach sich ziehen. Welche, kann niemand abschätzen. Bei Tieren finden wir es zwar traurig aber völlig normal, dass Bedrohungen wie Brände, Dürre, Krankheiten eine natürliche Auslese zur Folge haben – warum nicht beim Menschen? Auf der einen Seite zerstören wir mit unserer Überbevölkerung und unserer gesamten Lebensweise unsere eigentliche Lebensgrundlage: die Erde! Auf der anderen Seite lassen wir eine natürliche Auslese unserer Art nicht zu.

Zum Wohle der Menschen

„Wir werden befreit von dem, was wir annehmen, aber wir sind Gefangene dessen, was wir ablehnen.“

Swani Prajnanpad

Maßvolles Handeln scheint uns irgendwie abhandengekommen zu sein. Jahrzehntelang haben wir ignoriert und ausgeblendet, haben die Suche nach einem Impfstoff gegen Corona eingestellt, weil es für die Pharmaindustrie nicht mehr lukrativ war weiter zu forschen, nachdem SARS verschwunden war. Und nun wollen wir auf Biegen und Brechen kontrollieren! Doch Kontrolle birgt die Angst, Kontrolle zu verlieren und das wiederum führt zu Panikmache.

Die Unverhältnismäßigkeit unseres Handelns bzw. Nichthandelns zeigt sich auch und gerade, wenn man einen Blick auf die Flüchtlingslager wirft. Dort, in den Kriegsgebieten und auf ihren Fluchtwegen sterben so viele Menschen, wie eine Pandemie nie dahinraffen könnte. Aber das ist für uns okay bzw. scheint dies nur die wenigsten etwas anzugehen. – verschobene Realität und irgendwie irrational.

Auch an Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Krebs etc. zu sterben ist okay. Ist halt so. Daran sind wir gewöhnt. Gegen diese Krankheiten wird im Kern nichts unternommen. Sie werden sehr zum Wohle der Pharmaindustrie mit Medikamenten jahrelang lediglich gelindert. Und jetzt möchte sie natürlich von einem Corona-Impfstoff profitieren, deshalb wird auch überall propagiert, dass es eben dieses „Allheilmittel“ noch nicht gibt. Es gibt kein Heilmittel, ja, aber wir können vorbeugen und lindern, wenn nicht vielleicht doch sogar heilen – nämlich mit dem, was die Alternativmedizin und diverse Hausmittel jetzt bereits zu bieten haben. Stärken wir unser Immunsystem!!!

Lächelt die Leichtigkeit herbei

Bitte lasst uns das Lachen und Lächeln kultivieren. Es schafft ein Miteinander und macht immun auf körperlicher und seelischer Ebene, denn es schenkt uns Glücksmomente und Sonne im Herzen. Leichtigkeit und Humor sind die beste Vorsorge, denn sie erzeugen Mut. Schottet euch ab vor schwarzen Gedanken anderer, macht euch davon frei. Es sind nicht eure. Gebt euch die Erlaubnis zu scherzen. Wir brauchen die Schwere und Trauer nicht: Denn wenn überhaupt tragen wir in diesen Zeiten etwas zu Grabe, dass uns schon sehr viele Jahre nicht gutgetan hat:

Öffnen wir also unseren Blick und klettern aus der Box heraus, werden wir realistischer Weise ungeschoren davonkommen: Und dann haben wir es in der Hand, wie wir unser Leben und Zusammenleben zukünftig gestalten. Wir können die Richtung vorgeben hin zu Gemeinwohl und Solidarität, weg vom ungesund wuchernden Wachstum und grenzenlosen Konsum. Wir können uns auf neue Art begegnen, miteinander die Welt neu denken und diesen Ideen Kraft geben.

Wieviele Dinge gibt es doch, derer ich nicht bedarf.

Sokrates

Was brauche ich, wovon und wieviel?

Lasst uns also die Zeit des „verordneten Stillstand“ dankbar annehmen und innere Einkehr halten, um endlich mal darüber nachzudenken, ob wir das alles, was wir besitzen auch tatsächlich brauchen oder es gar noch mehr werden muss. Ob wir alle zwei Jahre ein brandneues Smartphone, Stromfresser wie diverse Streamingdienste, die regelmäßigen Bummel in Einkaufszentren und das damit verbundene sinnlose Shoppen, immer neue Autos, den Kaffee To-Go, Spielzeuge, teure Auslandreisen und so vieles mehr tatsächlich benötigen oder ob das vielleicht nur Ersatzbefriedigungen und Fake-Belohnungen sind – In diesem Fall wäre die nächste Frage: Wofür??

Lasst uns darüber nachdenken, wie wir miteinander umgehen wollen, welche menschlichen Werte uns wichtig und mit welchen Menschen wir uns tatsächlich umgeben wollen und ob es sich lohnt ,all den vermeintlichen Ikonen hinterher zu laufen, die letzten Endes auch keine Antworten haben, sondern nur glänzen wollen. Alle Antworten sind nämlich in uns. Manchmal brauchen wir eine Sortierung. Doch meistens müssen wir sie nur zulassen und ihnen zuhören, also den Mut haben, selber zu denken und unser Leben in die Hand zu nehmen. Diese Entscheidung können wir nur selbst treffen.

Und dann wäre da noch die Frage danach, für wen wir auf welche Weise arbeiten wollen. Arbeitszeit ist Lebenszeit. Und arbeiten ist gleichbedeutend mit gestalten – auch das kleinste Rädchen hält das System am Laufen. Wofür wollen wir unsere Arbeitskraft also einsetzen? Wen wollen wir damit unterstützen?

Ich denke, für all diese Gedanken wird ein Monat kaum ausreichen, aber er kann ein Anfang sein. Ein Anfang dafür, sich zu entscheiden nicht wieder in die Komfortzone zurück zu krabbeln und alles so zu machen wie gewohnt, sondern wach zu bleiben und die eigenen Gedanken bzw. Handlungen zu hinterfragen und die Krise als Chancen zu begreifen und aktiv und auf neue Art zu nutzen.

Das Leben „Out of the Box“ kann so spannend sein und macht auf jeden Fall süchtig nach mehr! Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren und neue Perspektiven eröffnen. Sie sollen dazu anregen, mit offenen Ohren und Augen und einem wachen Geist eigene Gedanken zu entwickeln und sich ein eigenes Bild zu machen.

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Ein Stein als Anker

Ich weiß natürlich, dass gerade wir hochsensiblen Menschen in diesen Zeiten vor großen Herausforderungen stehen: Wir spüren die allgemeine Verunsicherung. Und viele Hochsensible haben nicht gelernt zu unterscheiden, ob es sich um die eigene Angst oder die der anderen handelt. Sie nehmen alles in sich auf und das führt zu Überforderung, egal ob auf körperlicher oder seelischer Ebene oder beidem. Die Krux ist: Hochsensible neigen im Zuge ihrer Wahrnehmungsbegabung zu extremen Stimmungsschwankungen: Sie geraten schnell in Panik, erstarren oder sehen in allem plötzlich nur noch eine Bedrohung, die sie bekämpfen müssen. Das ist völlig normal. Durch Achtsamkeit können wir jedoch lernen, in unserer Mitte zu bleiben.

Denn eigentlich haben gerade wir die Gabe, einen klaren Kopf zu behalten und Menschen in diesen Zeiten Halt zu geben. Unser Herz weiß, was zu tun ist. Wir müssen ihm nur zuhören. Wenn wir uns unserer Gabe bewusst sind und gelernt haben, unsere individuellen Potentiale einzusetzen, können wir gerade in diesen Zeiten Leittiere der Herde sein und den Menschen auf kluge Weise Halt geben.

Ein großer Schatz und hilfreicher Anker, um in diesen Zeiten als hochsensibler Mensch ganz bei sich zu bleiben und in die eigene Kraft zu kommen, ist ein Seelenstein von Sabine (www.mein-seelenstein.de). Ein Heilstein, den Sabine mit ihrer außergewöhnlichen Gabe mit deiner Ursprungsenergie auflädt. Er führt dich zu deiner Ursprungsschwingung, verankert dich in dir selbst und zeigt dir, was für dich wichtig ist. Er gibt dir Kraft und Vertrauen und stärkt dich gegenüber den Energien, die von außen auf dich einwirken. Durch ihn kannst du unterscheiden, was bei dir und was bei den anderen ist.

Gerade in Krisenzeiten wie dieser ist dieser Seelenstein ein einzigartiger und wertvoller Anker. Mein eigener Seelenstein liegt bei mir am Bett – abends, bevor ich einschlafe und morgens nach dem Aufwachen halte ich ihn kurz, denn er schenkt mir Ruhe, Gelassenheit und Kraft. Er lässt mich in meiner Mitte und so für andere da sein. Angst oder Panik kenne ich nicht mehr. Vielen anderen geht es ähnlich wie mir. Ihre Geschichten kannst du auf Sabines Website nachlesen. Danke Sabine, was für ein Geschenk!!

Bettina

Achtsamkeits- und Kreaivitätstrainerin
Entspannungstherapeutin
Sensitiv-Coach