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Hochsensible Menschen und ihr Overload

Hochsensible Menschen und ihr Overload
Entspannung und Wohlbefinden Persönliche Weiterentwicklung

 

Hochsensible Menschen und ihr Overload

Langsam ist es durchgedrungen, dass 20 % der Gesellschaft hochsensibel sind. 20 % der Menschen, die ein bisschen anders ticken, anders wahrnehmen und vor allem anders aufnehmen. Je nachdem, welche Begabungen der hochsensible Mensch mitbringt, eines haben alle gemeinsam. Sie brauchen viel mehr Raum für sich, der Stille, Raum zum inneren Sortieren.

Was heißt das im Detail?

Hochsensible Menschen nehmen intensiv ihre Umwelt wahr. Sie fühlen, sehen, hören mehr als der Normalsensible. Auch wollen sie einfach, dass es der Welt gut geht. Sie sind in einer ständigen emotionalen Überflutung. Allein ein Spaziergang durch die Stadt kann für einen hochsensiblen Menschen eine stärke Belastung darstellen als für einen normalsensiblen Menschen. Negative Schwingungen anderer Menschen, unzählige Geräusche und visuelle Reize. Und dann noch das eigene intensive Wahrnehmen und Fühlen. Das kann schon mal aus den Latschen hauen. In meiner Praxis bin ich immer wieder in die Beobachtung gekommen, dass der hochsensible Mensch schnell in einen Overload gerät. Hält dieser Zustand an, dann wird es kritisch.

Mehr Ruhephasen nötig

Ein hochsensibler Mensch braucht einfach mehr Phasen der Ruhe und der Stille, um sich zu regenerieren und vor allem zu sortieren. Die ständige Überreizung überfordert schlicht die Nerven. Wer regelmäßig joggt, kennt das vielleicht. Nach einer guten Joggingstrecke rennt man die gleiche Strecke selten nochmal. Genauso fühlt es sich für den hochsensiblen Menschen an. Viele Reize führen nach kurzer Zeit zu einer emotionalen Überlastung. Es müssen mehr Zwischenphasen der Ruhe eingenommen werden, damit innerlich sortiert werden kann. Was kann ich aushalten? Welche Emotionen sind wirklich meine? Wovon darf ich mich frei machen, um in meiner Kraft zu bleiben?

Bekommt der hochsensible Mensch nicht die Möglichkeiten des stillen Raumes, steigt einfach seine Anfälligkeit für psychische Störungen und auch körperliche Störungen. Die Leistungsfähigkeit sinkt rapide ab, da nur noch die Energiereserven ausreichen, um irgendwie einen Schutz zum Außen aufzubauen.

Die Lösung ist so einfach

Damit der hochsensible Mensch ein vollwertiges und starkes Mitglied der Gesellschaft bleiben kann, ist es sehr wichtig, dass er für sich wahrnimmt, wann die Überreizung einsetzt. Welche Situationen überreizen ihn schneller als andere? Wann und wo ist es für ihn wichtig, sich für eine Weile in die Stille zurück zu ziehen, um sich akklimatisieren zu können?
Die inneren Grenzen sind einfach anders gelagert und brauchen mehr Aufmerksamkeit für die Wartung!