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Cor Meum – Fachzentrum für gesundes Führen & Hochsensibilität

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Merkmale einer Hochsensibilität aufweisen, stoßen damit in unserem auf Gleichheit ausgerichteten Bildungssystem sehr oft auf zahlreiche Widerstände. 

Ich weiß um den Druck unseres Schul-und Bildungssystems einerseits, der es vielen Lehrern so schwer macht, denjenigen, die „anders ticken“, individuell gerecht zu werden. Ich kenne aus eigener Erfahrung die Verzweiflung der Eltern andererseits, die intuitiv spüren, dass das eigene Kind „woanders besser aufgehoben wäre“, die Alternative woanders aber bislang nur im Herzen existiert. In Deutschland haben wir (noch) eine Schulpflicht. Was also tun? Das Kind „passend machen“ um jeden Preis?

Junge Vielwahrnehmer leiden häufig unter Dauerstress, der das Immunsystem schwächt. In der Folge können psychosomatische Erkrankungen entstehen (z.B. Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit, Wetterfühligkeit, Anfälligkeit für grippale Infekte), die häufige Fehlzeiten nach sich ziehen. Oft „landen“ sie schließlich auf einem Schulzweig, der ihren tatsächlichen Begabungen und Fähigkeiten nicht wirklich entspricht, oder sie brechen die Schule gar vorzeitig ab.

 

 

Beschreibung

Ich bin überzeugt: Viel und tief wahrzunehmen ist ein Geschenk, und einen jungen „Vielwahrnehmer“ in der Familie oder in der Schule zu begleiten, kann eine große Bereicherung sein – es braucht jedoch oft eine individuelle und kompetente Unterstützung, um die Gabe der integralen Wahrnehmung vor der immer noch viel zu häufigen Pathologisierung und Stigmatisierung junger hochsensibler Menschen zu schützen.

Wie lässt sich diese Abwärts- in eine Aufwärtsspirale wandeln? 

Es ist essentiell, dass sich „Vielwahrnehmer“ auch schon in jungen Jahren über ihre Stärken und Schwächen bewusst werden. Ein solches differenziertes Wissen ermöglicht es ihnen, ihre Fähigkeiten in schwierigen Situationen lösungsorientiert zu nutzen. Darüber hinaus benötigen sie das Einfühlungsvermögen und die Geduld ihrer Mitmenschen, wenn sie etwas langsamer sind oder lernen, und verschiedene Entwicklungsstufen und (Lebens)Ziele evtl. später oder anders erreichen als andere. Sie brauchen Menschen, die sie verstehen und ihnen den Rücken stärken.

Vor diesem Hintergrund können sie das Selbstvertrauen erlangen, das es ihnen ermöglicht, mit den vermeintlichen „Schwächen“ konstruktiv umzugehen. Persönliche Begabungen und Fähigkeiten dürfen sich endlich zeigen und entfalten, und können gewinnbringend in den persönlichen, schulischen und beruflichen Alltag eingebracht werden. 

Leistungen

Sie erhalten ganz auf Ihr persönliches Anliegen abgestimmt, Unterstützung als junger vielwahrnehmender Mensch und junger Erwachsender oder als Begleitperson eines vielwahrnehmenden Kindes in Familie und Schule. 

 

Als Begleiterin für Begleiter unterstütze ich Familien dabei, sich wieder mit ihrer intuitiven Wahrheit zu verbinden: Kein Kind ist „normal“, und kein Kind ist „falsch“. Wenn dieses in der Eltern-Kind-Beziehung elementare Urvertrauen (wieder)sichergestellt ist, forschen wir im Anschluss gemeinsam nach realistischen Wegen und umsetzbaren Möglichkeiten, um die ganz persönlichen Schwierigkeiten zu meistern, die Leben, Schule und Beruf für junge Vielwahrnehmer und ihre Familien bereithalten.

Damit die in der Familie gewählten Maßnahmen den „gesetzten Samen“ nachhaltig nähren können, ist es essentiell, auch die Betreuungspersonen einzubinden, die unsere vielwahrnehmenden Schützlinge im Alltag begleiten: Erzieher, Lehrer oder Ausbilder. Hierfür braucht es einen wertschätzenden Umgang auf Augenhöhe, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Familie und Institution (wieder)herzustellen. Daher bin ich auch als Vermittlerin, Übersetzerin und Aufklärerin für Familien und in Bildungseinrichtungen tätig, um einen harmonischen und lösungsorientierten Dreiklang zwischen jungen Vielwahrnehmern, ihren Familien und ihrer Bildungsstätte zu erzeugen. Gerne hospitiere ich z.B. im Unterricht und gehe anschließend in den Dialog mit den Pädagogen. Bei Bedarf verhelfe ich zu einem Perspektivwechsel – häufig kann bereits ein anderer Blickwinkel auf das Unterrichtsgeschehen für alle Beteiligten die lang gesuchte Erleichterung verschaffen.

Vita

Als ehemalige Lehrerin und Mutter eines jungen Vielwahrnehmers sowie als Dozentin in Lehreraus- und fortbildungen ist es mir eine Herzensangelegenheit, junge Menschen mit einer tiefen Wahrnehmung und ihre Begleitpersonen auf ihrem persönlichen Weg voller Herausforderungen und Widerstände zu unterstützen.

Was mich qualifiziert
  • Lehrerin (2. Staatsexamen)
  • 4-jährige klassische Schauspiel-Ausbildung
  • PR-Beraterin (DAPR, Berlin)
  • High-Performance-Coach
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
  • Umgang mit hochsensiblen Kindern, Prof. Gordon Neufeld, Kanada
  • „Vitamin B wie Bindung“, Neufeld-Institut Deutschland
  • Arbeit mit dem System der Herkunftsfamilie
  • Reiki (3. Grad)
  • Resilienz, GEW
  • Leben mit Hochsensibilität, Jutta Böttcher, Aurum Cordis
  • SE® Somatic Experience nach Peter A. Levine
  • TRE® Trauma Releasing Exercises nach Dr. David Berceli
  • Körperorientierte Traumaarbeit, Andrea Wandel, Aurum Cordis

Kontakt

Adresse:
Stresemannallee 72b, 22529 Hamburg
Gebiet:

Hamburg