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Kleine Vorbeuger – Hausmittel neu entdeckt

Kleine Vorbeuger – Hausmittel neu entdeckt
Entspannung und Wohlbefinden Gesundheit und Ernährung

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Kleine Vorbeuger – Hausmittel & Co. neu entdeckt

Nein, gegen Corona gibt es noch keinen Impfstoff – und trotzdem kann man vieles dafür tun, um sich vor einer Infektion zu schützen. Gesunde Ernährung und Bewegung sind das eine, aber auch bewährte „Hausmittel“ können in diesem Zusammenhang ihre Wirkung tun, denn sie stärken das Immunsystem auf natürliche und vor allem ganzheitliche Weise.

Schade nur, dass darüber so wenig gesprochen wird. Wieder einmal wird nur auf die Schulmedizin gesetzt. Doch unser gesunder Menschenverstand und die Weisheit von Oma und Opa wissen es eigentlich besser.

Ein Jahrtausende altes Hausmittel zum Beispiel stammt aus dem Ayurveda. Es ist das Ölziehen. Ölanwendungen auf dem Körper sind aus der ayurvedischen Lehre bekannt: Ölmassage, Tiefenmassage oder Stirnguss – Öl ist fester Bestandteil dieser heilenden, entgiftenden und harmonisierenden Behandlungen.

Warum also nicht auch dort anwenden, wo die Keime sitzen, nämlich im Mund?

Weil der Mundbereich die Eingangstür für viele Keime ist, wird durch das Ölziehen ihre Ausbreitung im gesamten Organismus verhindert. Die entgiftende und antibakterielle Wirkung des Ölziehens entlastet somit effektiv unseren Körper. Die positiven Auswirkungen sind in allen Körperbereichen spürbar. Gerade die regelmäßige und entkeimende Reinigung der Mundhöhle kann eine Ausbreitung des Corona-Virus bis in die tiefen Atemwege deshalb verhindern.

Aber das Ölziehen hat eine weit größere Wirkung auf unseren Körper: Schon in der ersten Literatur des Ayurveda wird das Ölziehen erklärt und für über 30 verschiedene sytemische Krankheiten empfohlen (darunter: Bronchitis und grippale Infekte, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis, Zahnschmerzen, Mundgeruch, Kopfschmerzen, Magengeschwüre und Magenschleimhautentzündungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, Erkrankungen des Herzens, des Blutes, der Nieren und der Leber, Thrombose, Chronische Schlaflosigkeit, Ekzeme, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, Frauenleiden)

Das Ölziehen

(Quelle: ZDG)

Das Ölziehen wird im Mund angewendet. Es stärkt nicht nur Zähne und  Zahnfleisch sondern reinigt auf sanfte und natürliche Weise den gesamten Mundraum von Keimen. Denn Öl hat im Gegensatz zu Zahncreme die Neigung, in die kleinsten Lücken und Zwischenräume zu sickern. Zusätzlich wird beim Ölziehen das Öl in schwer erreichbare Zahnfleischtaschen regelrecht gepresst. Während des Ölziehens findet eine Emulgierung und Verseifung des Öls im Mund stattfand, was zur
reinigenden und desinfizierenden Wirkung des Ölziehens beiträgt.

Beim Ölziehen werden Zahnbeläge reduziert und schädliche Keime in der Mundhöhle getötet. Nicht nur Karies wird drastisch bekämpft sondern Gifte und Säuren aus der gesamten Mundhöhle gezogen. Das Zahnfleisch wird massiert und gepflegt, die Durchblutung des Zahnfleisches verbessert und seine Selbstheilungskraft gestärkt. Damit wird es weniger anfällig gegen Keime wie Viren und Bakterien.

Weil der Mundbereich die Eingangstür für viele Keime ist, wird durch das Ölziehen ihre Ausbreitung im gesamten Organismus verhindert. Die entgiftende und antibakterielle Wirkung des Ölziehens entlastet somit effektiv unseren Körper.
Die positiven Auswirkungen sind in allen Körperbereichen spürbar. Hier nur eine kurze Liste wobei Ölziehen hilfreich sein kann:

Und so geht’s: Ölziehen für Einsteiger – Schritt für Schritt

Grundsätzlich wird das Ölziehen morgens unmittelbar nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen und ohne vorher den Mund mit Wasser zu spülen durchgeführt. Du kannst es aber auch mehrmals täglich anwenden. Dabei zu beachten ist lediglich, dass der Magen leer sein sollte.

1. Schritt: Die Zungenreinigung

Zungenbelag mit der angerauten Zahnbürstenrückseite gründlich entfernen. Die Zunge wird dadurch sauber und rosafarben, Mundgerüche werden reduziert.

2. Schritt: Das Ölziehen – Start

Prothesen vor dem Ölziehen bitte aus dem Mund entfernen.

1 EL Bio-Sesamöl, Bio-Kokosöl oder Bio-Sonnenblumenöl in den Mund nehmen (Alle drei glänzten in Studien mit hervorragenden antibakteriellen Fähigkeiten. Sesamöl und Kokosöl weisen darüber hinaus auch entzündungshemmende Eigenschaften auf.)

3. Schritt: Öl spülen, ziehen, saugen, & schlürfen

Spüle nun das Öl für ca. 15 bis idealerweise 20 Minuten im Mund hin und her.
Halte das Öl im Mund in Bewegung und spüle es schlürfend und saugend durch deine Zähne. Mache zwischendurch immer wieder eine Pause, in der das Öl sich im Mund verteilen und einwirken kann.

>>> Auf gar keinen Fall darfst du deinen Kopf zum Gurgeln in den Nacken legen oder etwas von der Flüssigkeit schlucken. Damit würden die Keime mit samt der Ölmischung in deinen Körper gelangen. Führe das Ölziehen entspannt und unverkrampft durch.

4. Schritt: Öl ausspucken

Wenn die Öl-Speichel-Mischung nach 20 Minuten dünnflüssiger wird und sich weiss färbt, kannst du das Öl ausspucken.

Spucke das Ölgemisch in ein Papiertaschentuch, damit die verkeimte Mischung nicht in den Wasserkreislauf gelangt und entsorge das Tuch in den Hausmüll. Anschliessend spülst du deinen Mund mehrmals mit warmem Wasser aus und spuckst die Flüssigkeit immer wieder aus.

Solltest du dich während des Ölziehens verschlucken oder aus anderen Gründen vor Ablauf der 20 Minuten das Öl ausspucken (vielleicht weil dein Mund sich zu voll anfühlt), nimm einfach erneut einen öffel Öl in den Mund.

5. Schritt: Zähne putzen

Putze nun gründlich deine Zähne – möglichst mit einer basischen Zahncreme.

Idealerweise solltest du deine Zahnbürste danach mit 1-3 Tropfen Grapefruitkernextrakt desinfizieren, damit sie für die nächste Anwendung keimfrei ist.

Anfangs kann es grosse Überwindung kosten, das Öl am frühen Morgen in den Mund zu nehmen. Das geht fast jedem Einsteiger so. Wähle deshalb von den drei Ölsorten in jedem Fall eine, die du gerne magst. Beginne mit kleineren Ölmengen. Auch 1 TL hat schon eine hervorragende Wirkung und der Mund ist damit nicht gleich so voll.

Grundsätzlich gilt, dass das Ölziehen Spass machen und angenehm sein soll. Du solltest es also nicht gezwungenermassen durchführen. Auch die Zeiten sind nicht dogmatisch festgelegt. Die beste Wirkung erzielst du mit 20 Minuten aber auch schon 5 Minuten zeigen eine Wirkung. Und es kann am Anfang helfen sich „hochzuarbeiten“, statt gleich frustriert aufzugeben.

Das Ölziehen eignet sich schon für Kinder ab 6 Jahren – hier genügen wenige Tropfen bis zu 1/2 TL des Öls. Wichtig: Dein Kind muss verstehen, dass es das Öl nicht schlucken darf.

Probiere es aus!

Ich selbst ziehe jeden Morgen Öl, und es hat mich schon vor einigen Krankheiten bewahrt bzw. konnte ihren Verlauf deutlich abmildern. Das Ölziehen eignet sich nämlich auch, wenn bereits die ersten Krankheitssymptome auftreten.

Der absolute Pluspunkt ist aber, dass es kostengünstig und unaufwändig ist: Während des Ölziehens (ich benutze Kokosöl) bereite ich z.B. das Frühstück vor.

Mehr zum Thema Ölziehen findest du hier: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/oelziehen.html