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Meine Hochsensibilität

Meine Hochsensibilität
Gesundheit und Ernährung

In diesem Artikel teile ich meine persönlichen Ausprägungen hochsensibler Merkmale und Sinne mit Euch. Für meinen Beruf als Heilpraktikerin und Heilerin spielt diese Sensibilität eine sehr große Rolle.

Etwas Statistik zur Hochsensibilität

Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal. Sie ist, nach Elaine Aron, auch bei allen höheren Tierarten nachweisbar. Es scheint evolutionsmäßig ein Vorteil zu sein, wenn ein Teil der Population hochsensibel ist.

Jeder Fünfte, das sind 20% der Bevölkerung, egal ob männlich oder weiblich, ist hochsensibel. Elaine Aron geht davon aus, dass diese Sensibilität zumindest teilweise vererbt wird. 70% der Hochsensiblen sind introvertiert und 30% extrovertiert.

 

Wie das Wort Hochsensibilität zum ersten Mal meinen Weg kreuzte

Vor drei Jahren lernte ich Kathrin Sohst kennen. Sie erzählte mir, dass sie gerade dabei war, ein Buch über Hochsensibilität zu schreiben. Von ihr erfuhr ich, was Hochsensibilität bedeutet. Ihr Buch Zart im Nehmen kam 2016 heraus. Ich bin stolz, dass ich eine Seite zu den vielen Erfahrungsberichten in ihrem wunderbaren Buch beisteuern konnte.

Wie sieht meine Hochsensibilität konkret aus?

Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung und habe in dieser Zeit viel über mich gelernt. Die Erkenntnis, dass ich zur Gruppe der Hochsensiblen gehöre erklärt einige meiner persönlichen Eigenheiten. In Anlehnung an Kathrin Sohsts Buch, Zart im Nehmen ab S. 33, könnt Ihr hier die persönlichen Ausprägungen hochsensibler Merkmale lesen:

1. Besondere Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen

Wir alle nehmen täglich über unsere Sinne viele Reize wahr. Als Hochsensible nehme ich diese in manchen Bereichen nicht nur intensiver wahr, sondern verarbeite sie auch tiefer. Dies kann schnell zu Überlastungen führen. Mir hilft das Wissen darüber, dass ich natürlicherweise mehr aufnehme, Ermüdungserscheinungen rechtzeitig zu bemerken und darauf zu reagieren.

2. Scharfe Sinne

2a. Sehen

Ich gehe ungerne shoppen. Die grellen Farben, Dinge und Angebote werden mir schnell zu viel. Den Lebensmitteleinkauf organisiere ich daher möglichst effizient. So muss ich weniger häufig einkaufen. Mir hilft es genau zu wissen, was ich will und dann einzukaufen, wenn in den Läden weniger los ist.

2b. Hören

Mein Gehör ist in den letzten Jahren in den hohen Frequenzbereichen viel empfindlicher geworden. Ansonsten reagiere ich auf Geräusche sehr unterschiedlich: Feuerwerke tun meinen Ohren weh und erschrecken mich. Laute Musik in der Oper und im klassischen Konzert empfinde ich dagegen als angenehm. Das heißt nicht, dass ich auf Popkonzerte verzichte. Ich genieße sie auch – mit Ohrstöpseln in den Ohren.

2c. Riechen

Meine Nase scheint nicht so empfindlich zu sein. Ich kann mit schlechten Gerüchen gut umgehen. Ich reagiere zwar mit Unwohlsein, wenn in der U-Bahn jemand eine Wolke aus After-Shave oder Parfüm mit sich herumträgt, das geht aber vielen meiner Mitpassagiere genauso.

2d. Schmecken

Ich esse sehr gerne und genieße gutes Essen. Hausmannskost im Winter, die den ganzen Körper wärmt, ist für mich ein Hochgenuss.

Ich hasse aber den Geschmack eines Apfels, der mit einem Messer geschnitten wurde, das vorher Kontakt mit Zwiebeln hatte. Meine Geschmacksknospen kräuseln sich dann vor Abscheu.

2e. Tasten und Körperwahrnehmung

Ich bin nicht sehr sensibel, was meinen Tastsinn angeht. Mich stört Schafwolle auf der Haut nicht, was meine Kinder gar nicht verstehen können. Ich reagiere auch nicht empfindlich auf Temperaturschwankungen. Allerdings heizen wir seit einigen Jahren im Winter deutlich höher als früher.

Trotzdem kann ich mittlerweile mit meinen Händen Blockaden und feine Energien erspüren. Diese Wahrnehmungen gehören aber für mich eher zum 6. Sinn.

2f. 6. Sinn

Hierunter fasse ich alle Sinneswahrnehmungen, die nicht unter die 5 oben genannten fallen, also die außersinnlichen Wahrnehmungen, z.B. das Erspüren von Energien jeglicher Art wie das Aufnehmen von Informationen, die nicht ausgesprochen wurden.

Meine Stärken in diesem Bereich nutze ich beruflich. Ich schaue mir die Menschen und ihren Energiekörper sozusagen in 4D an.

3. Werte

Kathrin Sohst spricht vom starken inneren Wertesystem von Hochsensiblen und dem Sinnsuchen. Das kann ich für mich bestätigen. In meiner Tätigkeit im Controlling und der Unternehmensberatung hat mir nach kurzer Zeit der Sinn gefehlt. Heute wäre ich in einer Festanstellung wohl nicht mehr glücklich.

Ich kann als selbstständige Heilpraktikerin die Werte leben, die ich in meinem Leben brauche. Ich habe eine Familie, ich engagiere mich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe und ich habe Gelegenheit Neues zu entdecken.

4. Sozialverhalten

Ich gehöre zu den 30% extrovertierter Hochsensibler. Ich liebe Menschen und treffe mich gerne mit Freunden. Ich brauche nach diesen Treffen einfach etwas mehr Verarbeitungszeit als andere Menschen. Wie viele andere Hochsensible führe ich gerne tiefgehende authentische Gespräche. Meine Freunde kennen und schätzen das an mir.

 

Hochsensibilität in meiner Praxis

Zuhören und mich in Menschen einfühlen sind Stärken von mir, denen ich mir lange nicht bewusst war. Heute erleichtern sie mir meine Arbeit sehr. Meine außerordentliche Sensibilität im feinstofflichen Bereich ist dabei auch eine große Hilfe.

Bei meiner Arbeit nutze ich die Hinweise aus Chakren und Energiebahnen und die Informationen meiner Klienten, um zusammen mit ihnen ihre Anliegen zu bearbeiten. Ziel ist, ihnen zu helfen unnötigen Ballast loszulassen und wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Ich arbeite ausschließlich mit den Selbstheilungskräften und stelle nur zusätzliche Energien für die Heilung zur Verfügung. Wie diese genutzt werden bestimmen alleine meine Klienten. Dadurch entsteht eine wunderbare Zusammenarbeit.

Je länger ich in meiner Praxis arbeite, desto mehr werde ich zum Coach. Oft hilft schon eine einmalige Behandlung, um Schmerzen oder Allergien zu bessern. Bei einigen Themen dauert es aber länger. Dann ist es hilfreich nicht wieder in alte Muster zu fallen. Im gemeinsamen Gespräch erarbeiten meine Klienten und ich Möglichkeiten wie das verhindert werden kann.

Ein hoher Prozentsatz meiner Klienten ist sehr sensibel. Sie haben erfahren müssen, dass für sie viele Therapieangebote der Schulmedizin nicht passen. Darum sind sie vielleicht eher bereit außerhalb ausgetretener Pfade nach Alternativen zu suchen.

 

Eine ausführlichere Version dieses Blogartikels findet Ihr hier.

 

Inge Schumacher
Praxis für Physio-Energie
Raamfeld 84
D 22397 Hamburg
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Email:              kontakt@physio-energie.com
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