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Meine Zukunfts-Vision zur Schule

Meine Zukunfts-Vision zur Schule
Familie und Partnerschaft Persönliche Weiterentwicklung

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Vor ein paar Wochen habe ich den Artikel „Homeschooling und Herzintelligenz“ geschrieben. Nun ist es soweit und das System wird wieder hochgefahren!…

In meinem Artikel hatte ich dazu angeregt, doch mal euren Herzen zu lauschen, wie ihr euch das Leben für eure Töchter, Söhne und als Familie WIRKLICH WÜNSCHT. Und da ich zutiefst davon überzeugt bin und aus eigenen Erfahrungen weiß, dass wir Menschen NICHT ALLEM HILFLOS AUSGELIEFERT SIND, sondern eine SCHÖPFERKRAFT besitzen, möchte ich hier gerne meine „Zukunfts-Vision zur Schule“, die während dieser Zeit noch klarer zu mir kam, mit euch teilen:

In meiner Vorstellung gibt es keinen Schulanwesenheitszwang mehr. Es gibt auch keine Lehrer und keine Schüler mehr. Wir sind alle voneinander lernende. Keiner stellt sich mehr über den anderen und wir – ältere und junge Menschen – gleichen uns aus. Denn unser wahres Sein als Menschen ist die Gemeinschaft!

Für diejenigen, die unsere Töchter und Söhne begleiten, ist es eine große Ehre, dies tun zu DÜRFEN und sie behandeln unsere jungen Menschen mit Demut, weil sie um deren Potentiale wissen.

Begleitende haben erstens die Aufgabe die Talente und Fähigkeiten eines jeden jungen Menschen zu erkennen oder zu erspüren, indem sie ihnen ihr „Selbst-Bewußtsein“ lassen und dem folgen, was die jungen Menschen ihnen aus sich heraus sagen und zeigen. Und zweitens, sie dabei zu unterstützen und zu fördern, dass sie sich in den Bereichen, in denen ihre Seelen Erfahrungen machen möchten, ausprobieren können. Dazu gehören: Spielen (der Mensch lernt, indem er spielt), Bewegung (der Mensch ist ein „Bewegungs-Wesen“, dafür sind unsere Körper gemacht), Musik, Sprachen, Bauen, Malen, künstlerisch tätig sein,…

Und wenn bei den jungen Menschen das Interesse erwacht Lesen, Schreiben oder Rechnen etc. zu erlernen, ist dieses, weil dies Bestandteile unserer Gesellschaft sind und sie an unserer Gemeinschaft teilhaben wollen (s.u.a.“Informelles Lernen“ von Alan Thomas). Es gibt so viele junge Menschen, die bereits vor der Einschulung anfangen Buchstaben zu schreiben oder Rechenaufgaben lösen zu wollen; nach kurzer Zeit in der Schule aber, wo ihnen diese Dinge aufgezwungen werden, schnell die Neugierde und Lust daran verlieren.

In meiner Vision gibt es neue Bildungslandschaften, in denen sich all diejenigen zusammenfinden, die gemeinsame Interessen haben. Für jeden Interessenbereich gibt es Spezialisten und Mentoren, die sich vom Herzen her für „ihr“ Thema interessieren und ihr Wissen weitergeben an einzelne Menschen und an Gruppen, die sich aus Menschen aller Altersklassen zusammensetzen. Viele Angebote sehe ich im Freien – an der frischen Luft – stattfinden. Es gibt keine Bewertungen mehr. Das GEMEINSAME WIRKEN steht im Vordergrund!

Dies ist meine Vision der Zukunft im Bereich „Schule“. Und bin überzeugt: Ein Wandel ist nötig – und möglich!

Vielleicht hast auch du eine schöne Vision davon!?! Dann freue ich mich, wenn du sie mit uns teilst 😀
Denn das, was wir vor unserem inneren Auge sehen können, existiert im Feld bereits!

Übrigens: In dem Film „CaRaBa # LebenohneSchule“ wird in intelligenter und witziger Weise (noch) als Fiktion gezeigt, wie es gehen kann. Dort durfte ich als Beraterin im „Ministerium für freie Bildung“ 😀 schon mal in die wunderbare Zukunfts-Vision des Films eintauchen. Wer einmal schauen möchte, hier ist der Trailer: www.caraba.de

💗 Grüße!

Martina Weihrich

Über Martina Weihrich

Ich arbeitete insgesamt 9 Jahre als Lehrerin an Grund- und Mittelschulen. Als mein Sohn schulpflichtig wurde, begann meine Entscheidung zu reifen, mich nicht mehr nur innerhalb der von mir wahrgenommenen Grenzen und Einschränkungen unseres Schulsystems zu bewegen, das insbesondere für hochsensible und wahrnehmungsbegabte Kinder - aber auch für ihre Begleiter - besondere Herausforderungen bereithält.Heute arbeite ich nach zahlreichen Fort-und Weiterbildungen als Trainerin und Coach und leite Businesstrainings und Seminare in Unternehmen und Institutionen (u.a. Schulen und Krankenhäuser). Zu meinen Schwerpunkten zählen dabei Kommunikation und gesunde Führung, Persönlichkeitsentwicklung sowie Stimmbildung. Darüber hinaus ist mir das Thema „Umgang mit Hochsensibilität in Beruf und Schule“ eine Herzensangelegenheit.