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Pferde stärken eigene Ressourcen und helfen im Heilungsprozess der Seele

Pferde stärken eigene Ressourcen und helfen im Heilungsprozess der Seele
Mensch & Tier

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Sehr viele Menschen erleben das Phänomen, dass das Pferd irgendetwas in ihnen berührt. Es fühlt sich magisch an, wie ein Sog, dem man immer wieder folgen möchte. Sie beschreiben, dass das Pferd ihnen auf eine unerklärlich Weise gut tut.

Diesem Phänomen habe ich mich in meiner Arbeit gewidmet und arbeite selbstverständlich auch damit. Aber ich habe es beobachtet und zusammen mit Psychologen analysiert, damit wir es gezielter im seelischen Heilungsprozess einsetzen können.

Wie berührt das Pferd den Menschen?

Salopp formuliert kann ich sagen, das Pferd erkennt das Herz des Menschen. Es sieht sofort, was ist echt und gehört wirklich zur Persönlichkeit und was ist weit fern vom authentischen Selbst. Gerade der hochsensible Mensch entfernt sich sehr oft von seinen natürlichen Wesensstrukturen. Er versucht mit aller Macht sich der Welt der Normalsensiblen anzupassen. Er verbiegt sich, schränkt sich ein, nimmt Rollen an, die ungesund sind. Das merkt ein Pferd!

Wie kann diese Eigenschaft des Pferdes therapeutisch hilfreich sein?

Ein Pferd konzentriert sich nie auf die Störung, es konzentriert sich immer auf das, was den Menschen von Geburt an aus macht. Diesen Bezug zum eigenen Inneren (dem Selbst) verlieren im Laufe des Lebens sehr viele Menschen. Die Ursachen sind sehr vielfältig. Für die Ursachenverarbeitung sind die Psychologen zuständig, für die Wiederentdeckung der eigenen Ressourcen und Persönlichkeitsstrukturen fühlen sich die Pferde verantwortlich. Im therapeutischen Prozess bedeutet das nichts anderes, als dass die Pferde den Menschen mit seinen wahren Stärken und Werten konfrontiert.

Grundlegend kann ich sagen, dass in der Interaktion mit dem Pferd folgende Ressourcen gestärkt und gefördert werden:

Selbstreflektion, Selbsterkenntnis, Selbstannahme, Selbstliebe, Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstfürsorge, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstgefühl, Selbstwahrnehmung, Selbstbestimmung, Selbstkontrolle, Selbstentfaltung

Weiterhin wird gefördert

Fähigkeit der Abgrenzung nach Außen, Fähigkeit der Situationskontrolle, Klarheit in der Kommunikation, eindeutige Positionierung zu sich selbst, Fokussierung auf das Wesentliche im Alltag, Positives Denken und ergebnisorientiertes Agieren, Vertrauen ins Umfeld, Achtsamkeit, Erkennen der inneren Stressoren und äußeren Stressoren, bewusstes Erleben von Momenten, Kreatives Handeln und Denken, bewusstes Fühlen

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Bei welchen Störungsbildern helfen die therapeutischen Interaktionen mit dem Pferd?

Alle oben aufgeführten Ressourcen sind bei vielen seelischen Störungen in die Schieflage geraten. Besonders hochsensible Menschen neigen dazu, die Selbstressourcen zu unterdrücken. Oft endet dies in Depressionen, Burn Out, Angststörungen oder psychosomatischen Störungen. Diese können durch den Kontakt und der therapeutischen Arbeit mit dem Pferd deutlich abgeschwächt werden und die Psychologen erfahren eine gute Unterstützung ihrer Arbeit.
Achen lernen, ihre Selbstermächtigung zurück zu gewinnen.

Letztlich ist die Arbeit mit dem Pferd ein sehr erlebnisorientierter Prozess, der auf der rein emotionalen Ebene stattfindet. Erleben heißt fühlen, atmen, frei sein. Diese Erfahrungen prägen sich ein und erlauben das Gefühl von Lebendigkeit.

Silke Ritthaler

 

Silke Ritthaler

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