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Unsere Verantwortung für unsere hochsensible Gesundheit

Unsere Verantwortung für unsere hochsensible Gesundheit
Gesundheit und Ernährung

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Viele meiner Klienten sind auf sehr unterschiedliche Art und Weise sensibel. Etliche kommen zu mir weil sie mit der Schulmedizin nicht weiter kommen und einen Rat außerhalb des normalen Rahmens brauchen.

Meist kann ich ihnen spiegeln, dass sie alles richtig machen: Sie waren beim Arzt und haben ihre Beschwerden abgeklärt. Sie haben sich dafür entschieden Medikamente zu nehmen oder nicht. Sie wissen intuitiv, was für sie passt und entscheiden danach.

Ihre Entscheidungen fühlen sich aber nicht richtig für sie an, denn sie sind unsicher und fühlen sich alleine gelassen.

Deswegen schreibe ich diesen Artikel: Ich will Euch darin bestärken Euch mehr zu vertrauen!

Warum fällt uns das so schwer? Keiner bringt uns bei wie wertvoll unser intuitives Wissen ist. Das gilt insbesondere in Bezug auf unsere Gesundheit. Der Glaubenssatz, dass ein Arzt es besser weiß sitzt immer noch tief in uns allen.

Viele Ärzte wissen im Moment nicht weiter

Was passiert da gerade? Vielleicht bekommt Ihr das auch mit: Oft kommen die Ärzte momentan nicht heraus was mit ihren Patienten los ist. Das liegt daran, dass wir Menschen uns verändern. Und zwar durch:

1. Umweltveränderungen

In den letzten 100 Jahren haben wir unsere Umwelt gründlich umstrukturiert: Durch die Industrialisierung und das Nutzen der Atomkraft z.B.. Wir wissen auch, dass wir alle Mikroplastik im Körper haben. Aber es gibt noch keine Langzeitstudien darüber, wie sich unsere Körper daran anpassen und wie das Krankheitsbilder verändert.

2. Wir werden immer bewusster

Viele Menschen arbeiten daran sich besser kennenzulernen und das fällt uns immer leichter, weil sich die Energie auf der Erde erhöht:

Wir nutzen z.B. unsere Selbstheilungskräfte mehr. Mit denen arbeite ich auch in meiner Praxis. Der Arzt Dr. Joe Dispenza ist dadurch bekannt geworden, dass er tausende von Menschen darin unterrichtet sich selbst zu heilen.

Unser Körperbewusstsein reagiert auch auf diese Entwicklungen. Das verändert Krankheitsbilder und Symptome. Auch hierzu gibt es noch keine Erfahrungswerte.

Das hat zur Folge, dass viele Patienten von einem Arzt zum anderen geschickt werden und keiner sagen kann was los ist. Das ist nicht die Schuld der Ärzte. Sie haben einfach zu wenige Informationen.

Damit will ich um Verständnis für die Ärzte bitten und keine Panik verbreiten. Das bedeutet, dass wir alle noch mehr die Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen müssen.

Gesundes Misstrauen gegenüber Experten

Ich habe in den letzten Jahren gelernt Experten nicht mehr blind zu vertrauen. Ich hole mir gerne Rat, gebe meine Verantwortung aber nicht ab sondern schalte meinen Kopf und meine Intuition ein.

Ärzte sind zu Partnern für mich geworden

So hat sich auch meine Einstellung zu Ärzten verändert. Ich drücke Wertschätzung für ihre Arbeit aus und begegne ihnen auf Augenhöhe. Das ist eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Beispiel:

Letztes Jahr ist mir ein Inlay herausgefallen. Mein Zahnarzt schaute sich das an und meinte: Da muss eine Krone drauf. Mir war klar: Ich wollte noch keine Krone! Nur ein relativ kleiner Teil des Zahnes war betroffen. Also habe ich ihn so lange nach Alternativen gefragt bis er mir ein Provisorium gebastelt hat, das schätzungsweise 5 Jahre hält.

Früher hätte ich mich das nicht getraut.

Die Schulmedizin ist ein nützliches Werkzeug

Ich bin froh in einer Zeit zu leben, wo es im Notfall fähige Chirurgen und effektive Medikamente gibt. Ich greife z.B. zur Kopfschmerztablette weil ich weiß, dass sie mir schnell und einfach hilft und ich sie gut vertrage.

Allem was schwarz-weiß gemalt wird stehe ich mittlerweile kritisch gegenüber.

Das Geschäft mit der Angst

Die Pharmalobby und die Werbung appellieren erfolgreich an unsere Ängste um Umsatz zu generieren. Die Impffrage ist ein gutes Beispiel dafür. Da scheiden sich die Geister, auch in meiner Familie. Mein Mann ist (nicht praktizierender) Arzt und ich bin Heilpraktikerin. Mein Mann sieht das Impfen kritischer als ich. Ich war für eine Masernimpfung bei unseren Kindern, weil meine Mutter als Kind starke Komplikationen hatte. Unsere Kinder wurden geimpft, aber erst als sie älter waren.

Es gibt leider keine allgemeingültige Wahrheit, die uns diese Entscheidungen abnimmt.

Ernährung

Ist vegan oder vegetarisch besser? Wie viel Fleisch dürfen wir überhaupt noch essen? Wir werden bombardiert mit so vielen gegensätzlichen Informationen, dass wir rational gar nicht mehr entscheiden können.

Hier sollten wir idealerweise auf unseren Körper hören. Unser Körper zeigt uns was er braucht, indem er Appetit auf etwas hat. Dem können wir folgen. Das braucht Übung, denn wir müssen oft erst wieder lernen unserem Körper zu vertrauen.

Gerade Hochsensiblen hilft es sich so gut wie möglich zu kennen

Hochsensible sind noch mehr in der Pflicht als Normalsensible, weil sie noch weniger in Schubladen passen.

Ich erschaffe dann Probleme, wenn ich mir selbst nicht klar bin. Wenn ich gegen eine Methode arbeite an die ich innerlich trotzdem glaube, kämpfe ich gegen mich und verschenke so viel Energie. Da ist es hilfreich, die eigenen Glaubenssätze zu kennen, ernst zu nehmen und danach zu handeln.

Weniger ist nach meiner Erfahrung oft mehr bei uns Hochsensiblen. Das gilt sowohl für die unterschiedlichsten Therapien als auch für Medikamente. Da hilft es, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen.

In Punkto Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz haben wir Hochsensible es leider besonders schwer.

  • Gegenwind nehmen wir oft sehr persönlich.
  • Wir geraten schneller aus der Balance als andere, wenn wir eine gegensätzliche Meinung hören.

Hochsensibilität ist eine große Stärke

Wir Hochsensiblen haben einen unschätzbaren Vorteil: Unsere Sensibilität! Nutzt Eure Intuition und Feinfühligkeit! Fahrt bewusst Eure Antennen aus und übt Euch darin herauszubekommen, was für Euch und Eure Familien am besten passt.

  • Vertraut Eurer Intuition und Euren Gefühlen. Aufmerksames Hinterfragen ist dabei natürlich hilfreich.
  • Steht zu Euren Überzeugungen und holt Euch Rückendeckung.
  • Wenn Ihr Euch nicht wohlfühlt mit ärztlichem Rat, bittet um Bedenkzeit, holt eine 2. Meinung ein und schaut Eure Ängste und Zweifel genau an.

 

Nutzt Eure Sensibilität um Euch immer besser kennenzulernen und noch mehr Vertrauen in Euch und Euren Köper zu entwickeln. Denn die Verantwortung für unsere hochsensible Gesundheit liegt alleine bei uns.

Wie geht Ihr mit Eurer Gesundheit um? Wie arbeitet Ihr mit Ärzten? Was ratet Ihr anderen Hochsensiblen? Lasst uns darüber in der Nova Facebookgruppe austauschen.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher