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Wie du dein Kopfkino ausstellen kannst!

Wie du dein Kopfkino ausstellen kannst!
Entspannung und Wohlbefinden

 

 

Kennst du das? Du willst dir eine Pause gönnen und setzt dich mit einer schönen Tasse Kaffee hin. Niemand stört dich, du bist für dich ganz allein – wenn nur deine Gedanken nicht wären. Sobald du dich hinsetzt, fällt dir ein, was du noch alles erledigen musst. Der Wortwechsel mit deiner Kollegin fällt dir wieder ein. Sie war freundlich, ja, aber da war dieser Unterton… was der wieder bedeuten sollte. Am liebsten hättest du …. da fällt dir ein, dass du noch unbedingt den Termin absagen musst. Fast hättest du es vergessen. Am liebsten würdest du aufspringen. Du spürst wie dein Blutdruck steigt, dein Herz schneller schlägt… Eigentlich wolltest du ganz in Ruhe diese Tasse Kaffee genießen.

Als du abends im Bett liegst, kannst du nicht einschlafen. Immer wieder gehst du deine To Do – Liste für morgen durch. In deinen Gedanken sortierst du sie immer wieder neu. Das Wichtigste zuerst. Oder doch erst die Sachen, die am schnellsten gehen? Und deine Mutter musst du auch mal wieder anrufen. Dein schlechtes Gewissen wächst wie eine Luftblase in deinem Kopf. Du weißt, sie wartet schon auf deinen Anruf. „Ich will einfach nur schlafen!“, denkst du. Doch der Schlaf will einfach nicht kommen…

Das Kopfkino läuft und läuft und läuft. Du kannst es einfach nicht abstellen. Immer wieder nimmst du dir vor, nicht an diese Dinge zu denken. Du beginnst ganz ruhig zu atmen, doch schwupp di wupp bist du wieder in deinem Gedankenkarussell. Immer schneller und schneller dreht es sich. Das Herz wird dir schwer. Der Bauch zieht sich zusammen. Wie sollst du morgen den Tag überleben, wenn du so übermüdet bist?

Ich glaube, du weißt wovon ich spreche. Fast jeder Mensch hat diese Erfahrung schon häufig bis viel zu oft in seinem Leben gemacht. Wenn du sensibel bist, dann kann dich jeder Reiz der zu viel war stressen. Wenn dein Körper im Stress-Modus ist, dann arbeitet dein analytischer Verstand auf Hochtouren. Das hat die Natur ganz geschickt eingerichtet: Wenn Gefahr droht erarbeitet dein Gehirn schnell eine Lösung, Stresshormone werden ausgeschüttet, der Blutdruck steigt, der Puls steigt, die Atmung wird flacher … Du weißt vermutlich wie sich das anfühlt. Das Problem ist allerdings, dass uns heute nur sehr selten eine Gefahr droht. Es sind unsere Gedanken, die uns stressen. Du liegst also ganz bequem im Bett und deine Gedanken setzen deinen Körper unter Stress. Obwohl du also von außen betrachtet entspannt im Bett liegst, tobt in deinem Körper die Hölle. Dein Körper macht sich nämlich bereit. Schließlich könnte da gleich ein Säbelzahntiger um die Ecke kommen … „denkt“ dein Körper. Aber du willst ja schlafen, du willst ja gar nicht losrennen und schon gar nicht mit jemandem kämpfen. Würdest du tatsächlich deinen Gedanken wegrennen, dann würde sich der Stress tatsächlich auflösen, aber du willst ja schlafen – richtig?

WAS ALSO TUN? „Dann denk‘ doch einfach an was anderes!“, sagen die einen. „Bevor du ins Bett gehst, musst du was Entspannendes tun!“, sagen die anderen. Und die dritten sagen: „Schreib‘ alles auf bevor du ins Bett gehst!“ Aber das nützt dir auch nix. Du hast zwar alles aufgeschrieben: Deine ganze To-Do-Liste, den Anruf bei deiner Mutter ABER sobald du im Bett liegst, fällt dir ein, dass deine Freundin heute Geburtstag hatte – Mist. Sollst du jetzt noch aufstehen und ihr schreiben oder noch besser eine Sprachnachricht…

WAS WIRKLICH HILFT! So, einen Zahn muss ich dir nun ziehen: Deine Gedanken kannst du nicht abstellen. Jeder Versuch wird dich frustrieren, aber du kannst deine Gedanken lenken. Es ist nämlich so: Mit jedem negativen bzw. belastendem Gedanken „denkt“ dein Körper (dein Unterbewusstsein) „Oho, es ist Gefahr angesagt. Wir können jetzt nicht schlafen! Achtung, gleich müssen wir fliehen, erstarren oder kämpfen!“ Ist doch klar, wer legt sich denn zum Schlafen, wenn ein Säbelzahntiger droht um die Ecke zu kommen. Nein, dein Körper bzw. dein Unterbewusstsein wird dich erst schlafen lassen, wenn keine Gefahr mehr droht. Wie kannst du das deinem Körper klar machen? Na, das ist doch ganz einfach:

DENKE AN SCHÖNE DINGE! Weißt du, was sich dafür wunderbar eignet? DANKBARKEIT! Immer, wenn du dich hinlegst, überlegst du wofür du dankbar bist. Überlege dir mindestens 10 Dinge für die du dankbar bist: Die Sonne die dein Gesicht gewärmt hat, das Lachen deines Kindes, das Kompliment deiner Freundin wegen des neuen Pullovers, das leckere Mittagessen…. Vor allem:

FÜHLE DIE DANKBARKEIT auch. Ganz banal: Kuschel dich in dein gemütliches Bett, spüre deine weiche Decke, dein wohliges Kopfkissen. SPÜRE, wie dankbar du bist, dass du nun liegen darfst, in deinem kuscheligen Bett. Beginne dann die 10 Dinge aufzuzählen. Meistens schaffe ich gar keine 10 Sachen, vorher drifte ich schon ab. Ins Land der Träume. Und weißt du, warum das funktioniert? Sobald du die Dankbarkeit spürst, schallt es durch deinen Körper: „Alles okay, wir können die Maschinen abstellen, es droht keine Gefahr. Alle Arbeite können nach Hause gehen und sich ausruhen. Jetzt ist Schlafenszeit!“

Ich persönlich arbeite mit Meditationen, denn sie sind ein wunderbares Tool, um auch am Tag immer wieder in den „positiven Bereich“ zu kommen bzw. dort zu bleiben. Mein Ansatz ist es, in der Meditation zu lernen, die Gedanken in eine positive Richtung zu lenken UND sich auch so zu fühlen. Die Meditation als Trainingslager für mehr Leichtigkeit im Leben.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann besuch mich doch auf meiner Seite www.nicolewendland.de. Ich freue mich auf deinen Besuch. Dort findest du auch Workshops zum Thema „Meditation“.

Ganz herzliche Grüße deine Nicole Wendland