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Womit wir uns umgeben!

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Dienstleistungen Gesundheit und Ernährung Nachhaltigkeit & Regionales

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Was leisten wir uns?

Eine Geschichte, für deren Happyend es großer Anstrengungen bedarf

“Vollständige Entkarbonisierung

Der Verzicht auf kohlenstoffbasierte Materialien und fossile Brennstoffe im Bauen tritt als wichtiges ökologisches Kriterium an die Stelle der Energieeffizienz. Eine Entkarbonisierung erfordert einen Paradigmenwechsel im Material- und Energieeinsatz. Statt energieintensiv erzeugter Materialien wie Beton und Stahl liegt der Schwerpunkt auf natürlichen Materialien wie Stein, Holz und Lehm. Ebenso verlangt eine Entkarbonisierung den Einsatz emissionsfreier Baumaschinen im Bauprozess und eine CO2-neutrale Energieversorgung der Gebäude.“ (Postulat in “Das Haus der Erde“, ein Diskussionspapier zum 15. Tag des Bundes Deutscher Architekten)

Eigentlich sollte hier mein Beitrag zum neuen Mobilfunkstandard 5G erscheinen – in Anbetracht der verhärteten Fronten und einer Menge an Forschungsbedarf habe ich das Thema erst einmal verschoben.

Das Bundesamt für Strahlenschutz erkennt zurzeit nur den thermischen Effekt elektromagnetischer Strahlung auf den Menschen (das kennen wir vom warm werdenden Handy am Ohr) und lässt ca. 200 Studien außer Acht, die ihre Auswirkungen auf Nervenzellen und das Erbgut nahelegen. Das Argument: Diese Studien wurden meist nicht nach gängigen wissenschaftlichen Qualitätskriterien durchgeführt und seien nicht reproduzierbar. Gegner von 5G werfen den Bundesbehörden Lobbyismus vor und Offenhaltung der Debatte.

Tatsächlich gibt es noch keine Forschungsresultate zu 5G, da es 5G noch nirgendwo gibt, höchstens in ein paar Testgemeinden. Die Debatte ist aber nicht neu, seit Einführung von 3G und 4G gibt es viele Untersuchungsergebnisse, die auch eindeutige Aussagen beinhalten. Analysen von Krankenakten zeigen deutlich einen Bezug von zunehmenden Krankheiten zur Entwicklung des Mobilfunks. Neu bei 5G ist, dass in extrem hohen Frequenzen und sehr kurzen Wellenlängen gesendet werden soll. Es braucht hier wenig Vorstellungsvermögen, um Auswirkungen auf Mensch, Tier- und Pflanzenwelt nachvollziehen zu können. Beim Streit um Grenzwerte wird auch gerne vergessen, dass es eigentlich nicht um Grenzwerte geht, sondern um die tatsächliche Strahlenbelastung, egal wie hoch oder niedrig diese ist.

 

Unsere Dritte Haut

Und damit zu meinem aktuellen Thema, das brennender denn je ist und in dem auch zu viel Energie um Grenzwerte verschwendet werden. Es geht um unsere “Dritte Haut“, um unsere direkte Wohn- und Arbeitsumgebung, um unsere bebaute Wohn- und Arbeitswelt. Beide Themen – Mobilfunk und unsere Dritte Haut – haben einiges gemeinsam: Es sind gesellschaftliche Themen, bei denen wir primär über unsere Risikogesellschaft und unser soziales Gefüge sprechen müssten – vielleicht sogar über eine längst erreichte Grenze unseres Wachstumsdenkens, das uns in eine Sackgasse geführt hat und aktuell unseren Planeten zu ruinieren droht. Es geht auch um unsere Vorstellung von Wohlstand, der als Status Quo indiskutabel zu sein scheint, aber in der aktuellen Art nicht weiter aufrecht zu erhalten ist – und die Diskussion über Grenzwerte – dort über Strahlung und hier über Schadstoffe in unseren Häusern. Beides können und müssen wir verhindern, egal welche Grenzwerte bestehen. Aber vor allem geht es um Reduzierung, Rücksichtnahme auf ALLE Menschen dieser Erde, Bescheidung auf das Wesentliche, um unser Wohlergehen. Das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren ILEK der Universität Stuttgart hat errechnet, dass wir pro Sekunde 1300 Tonnen Baustoffe gewinnen und verbauen müssten, um jedem Neugeborenen auf der Erde den gleichen baulichen Standard wie den unseren zu gewährleisten. Aktuell “gehören“ jedem Bundesbürger rein rechnerisch 490 Tonnen Baustoffe (pro Kopf-Anteil an allen öffentlichen Hochbauten und der Infrastruktur).

“Auf wenig Wohnraum und einfache Bauweise beschränkt, aber eine sinnerfüllte Lebensqualität.“

 

Ein Haus wird zerlegt

Um zu verdeutlichen, mit wie vielen Materialien und Stoffen wir permanent (wenn wir nicht draußen sind) umgeben sind, sei hier ein repräsentatives Wohnhaus für eine Familie oder Wohngemeinschaft “auseinandergenommen“, das heißt in alle einzelnen Baustoffe, Materialien und chemischen Einzelstoffe zerlegt: Allein eine Trockenbauwand, bestehend aus einem klassischen Metallständerwerk, einer Mineralwolldämmung dazwischen, einer Tapete und einem Dispersionsfarbenanstrich, beinhaltet ca. 26 verschiedene Stoffe (mitgezählt sind bewusst die einzelnen Inhaltsstoffe des Gipskartons, der Spachtelmasse, des Tiefengrundes, der Dispersionsfarbe, der Tapete, der Mineralwolldämmung, der Metallständer und Schrauben etc.). Bereits die Dispersionsfarbe besteht aus ca. 10 verschiedenen Einzelstoffen.

An dieser Stelle habe ich bewusst die einzelnen Materialien in ihren physikalischen und chemischen Aufbau zerlegt, um zu zeigen, welche enorme Industrie wir uns geschaffen haben, um Häuser zu bauen, zu renovieren und immer wieder an unsere übersteigerten Ansprüche anzupassen.

Das hier aufgezeigte Musterhaus steht repräsentativ für viele Wohnhäuser in mitteleuropäischen Staaten. Es ist für 4 bis 5 Bewohner*innen gebaut und ca. 30 bis 60 Jahre alt. Also kein modernes Passivhaus, sondern ein solides, komplett ausgebautes durchschnittliches Haus (ohne Möbel). Mit allen Installationen und Anstrichen sofort bezugsbereit. Es stammt aus der Post-Asbest- und Formaldehyd-Zeit, verbaut sind die in dieser Zeit üblichen und standardmäßigen Baustoffe.

In diesem Haus finden sich 175 verschiedene Materialien und Stoffe! Mehrfachvorkommen sind nicht berücksichtigt, jeder Stoff ist nur einmal gezählt. Von diesen Stoffen sind leicht gerundet 30 % natürlichen Ursprungs, alle anderen sind synthetisch, künstlich hergestellt, meist erdöl- und kohlenstoff-basiert. Bei nicht eindeutigen Inhaltsstoffangaben der Produkte ist eine Minimalanzahl angenommen, d.h. die 175 sind eher ein Minimum. Es würde den Rahmen sprengen, hier all diese Stoffe aufzulisten. Wer aber wissen möchte, wie diese Zahlen zustande gekommen sind, kann eine PDF-Liste “Wo ist was drin“ von mir erhalten, ebenso eine detailliertere Beschreibung des Hauses.

 

Und was ist mit neuen oder älteren Häusern und mit Mietwohnungen?

Bei Neubauten heutigen Datums ändert sich nicht viel, eher kommen noch mehr synthetische Materialien dazu, wie z.B. Siliconharzputze und -farben, neuartige Hybridklebstoffe oder Produkte auf Nanotechnologie  basierend. In älteren Häusern können stärkere Schadstoffbelastungen auftreten durch damals oft verbaute Asbestprodukte, Formaldehyd-, DDT- oder Lindan versetzte Lacke und Holzanstriche sowie Teer belastete Unterfußböden. Man denke dabei nur an die Fertighäuser und Bungalows aus den 1960er und 1970er Jahren mit den berüchtigten Xyladecor-Anstrichen. All diese Stoffe haben heute noch ihre Wirkung, auch wenn 50 oder 60 Jahre vergangen sind.

Glück haben jene Menschen, die in einem sehr sorgfältig, nachhaltig und mit viel Liebe gepflegten alten Haus leben, das einfach aus Stein, Lehm, Kalk, Holz, Stroh und vielleicht Kaseinfarben besteht. Auch mit diesen wenigen Materialien lässt sich heute modern, unseren Ansprüchen völlig genügend,  vor allem ästhetisch  und sehr gesund leben.

In Mietwohnungen fallen vielleicht ein paar Baustoffe weg, aber die Situation ist nicht unbedingt gesünder – im Gegenteil: Großvermieter, Wohngenossenschaften, Investment-Anleger haben oft nur wenig Bewusstsein (oder Interesse) für natürliche Baustoffe – sie verbauen die billigsten Materialien mit eigenen Allround-Handwerkern, die zwar alle Arbeiten ordentlich ausführen, aber nicht über fachliche Detailkenntnisse verfügen. Dazu kommt ein angeblicher Preisdruck, der weder den Billig-Arbeitskräften noch den Mietern und Mieterinnen zugute kommt, sondern meist nur dem kapitalen Profit der Gesellschaft. Ein weiterer Hemmschuh für natürliches Bauen sind Bauträger, die von sog. Projektsteuerern geleitet, schnell und billig neue Wohnhäuser bauen. Hier herrscht eine gewollte finanzielle Intransparenz, um nicht zu sagen; es herrschen z.T. maffiöse Strukturen. Natürliche Baustoffe sind hier völlig exotisch und ein absolutes Tabu.

“Bei einem original erhaltenen typischen Heide-Haus in der Lüneburger Südheide wird das ca. 100 jährige Dach mit Aluminium kaschierten Polyurethan-Schaumplatten gedämmt. Ob die Hausbesitzer wissen, dass sie sich ein Nervengas (Phosgen in PUR) auf’s Dach geholt haben und dass der Dachboden im Sommer trotz Dämmung locker 40 – 50 Grad heiß wird?“

 

Gesundheit

Der Einfluss synthetischer und künstlicher Stoffe, vor allem Kunststoffe in unzähligen Bauprodukten, beschränkt sich nicht nur auf das Thema Schimmel – das sich medienwirksam vermarktet hat und dadurch den Leuten mehr Angst macht, als sachliche Information zu vermitteln – sondern auf unser gesamtes Wohlbefinden in unseren Räumen. Jedes Prozent Synthetik, künstliches Material, erdölbasierter Stoff vermindert die Atmungsaktivität unserer “Dritten Haut“ und fördert die Anreicherung unserer Wohnraumluft mit ungesunden Partikeln, Dämpfen, Gerüchen  und Ausdünstungen. Selbst “ökologische Produkte“ beinhalten mittlerweile kritisch zu betrachtende Konservierungsmittel (Isothiazolinone sind hier stark im Kommen), verarbeitungsfördernde Zusätze, Additive (z.B. vermehrt PUR usw.). Wir wissen heute viel um die Wirkung von synthetischen Baustoffen auf unsere Gesundheit – ob sie krebserregend sind, unsere Schleimhäute angreifen, Migräne, Depressionen oder Allergien auslösen. Das, was bei Lebensmitteln zum Teil schon berücksichtigt wird, nämlich die Unberechenbarkeit des Zusammenwirkens mehrerer beteiligter Stoffe, muss im baulichen Zusammenhang neu betrachtet werden. Genaue Auskünfte hierüber können nur aufwändige baubiologische Luft-Messungen geben.

Man kann es drehen, wie man will, der Einfallsreichtum der Bauindustrie und -chemie  ist nicht um eine Verbesserung der Situation bemüht und handelt nicht im Interesse der Bewohner und Bewohnerinnen. Dazu kommt, dass immer neue Super-Technologien die Produkte nur noch intransparenter machen, selbst die im Außendienst tätigen Vertreter*innen wissen oft nicht mehr, was sie da eigentlich genau verkaufen. Diese Intransparenz bzw. (so scheint es mir) bewusste Verwirrung hat bereits ihre Früchte getragen: Als Beispiel sei hier die Tendenz zu immer mehr lösemittelfreien Produkten genannt (ganz zu schweigen von Formaldehyd, Lindan oder DDT): Lösemittel müssen durch etwas ersetzt werden. Eine wasserbasierte Farbe ist deshalb keine Wasserfarbe und ein lösemittelfreier Kleber kann die übelsten Konservierungmittel, Weichmacher und Fungizide enthalten. Mittlerweile ist es bei manchen Produkten besser, auf lösemittelhaltige Produkte zurückzugreifen als auf lösemittelfreie. Wie können wir als Bauende hier noch die Übersicht behalten?

“Bodypainting an einem Model während einer großen Baumesse 2019 . Dieser Baustoffhersteller hatte ansonsten nichts anderes zu bieten, um auf sich aufmerksam zu machen. Kommentar überflüssig….“ 

 

Paradigmenwechsel

Es ist wie beim Elektrosmog: Wir wissen um das Risiko, wir haben eine gewaltige Industrie, die mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten alles herstellen kann, wir haben die Arbeitskräfte, die Computertechnologie (demnächst künstliche Intelligenz), wir haben Maschinen. Aber wo ist unser Gewissen, unsere Sensibilität, die um die Zusammenhänge weiß? Gesellschaftliche Konventionen blockieren ein konsequentes Umdenken und ein achtsames Handeln. Die Bauindustrie und die Telekommunikationsunternehmen sind nicht irgendwer, dahinter stecken Menschen wie du und ich. Es sind unsere Nachbarn, Familienmitglieder, die dort arbeiten und Karriere machen. Es sind die Kumpels im Fußballverein, die netten Leute im Kleingarten und sogar unsere Kinder, über die wir uns freuen, wenn sie nach ihrem Schulabschluss, nach einer Auszeit oder einem freiwilligem Jahr einen Ausbildungsplatz gefunden haben und endlich eigenständig werden. Kurzfristig hängen Existenzen, Hoffnungen, die eigene Zukunft, Erleichterung und Freude daran. Doch mittelfristig muss ich mir die Frage stellen, ob das Unternehmen, an das ich mich binde auch meinen ethischen Grundsätzen entspricht. Ein Umdenken wird erst möglich, wenn ich Geldverdienen nicht mehr von meinem eigentlichen Leben trenne, wenn ich mich nicht mehr als Arbeitskraft im Räderwerk eines Unternehmens betrachte, sondern beginne für meine Tätigkeit Verantwortung zu übernehmen.

Der Klimawandel zeigt uns: es reicht nicht mehr, wenn jeder von uns Plastikdosen vermeidet und den Müll trennt und im Garten seine eigenen Tomaten pflanzt und vielleicht weniger Auto fährt, es reicht nicht mehr, die Umwelt einfach nur ein bisschen weniger zu belasten. Vielmehr ist Reduktion und ein klarer Verzicht angesagt und zwar unter der Prämisse „Was brauche ich wirklich?“. Wir können nicht mehr darauf warten, dass uns die fossilen Rohstoffe ausgehen, wir müssen sofort damit aufhören, sie zu verbrennen. Die Sonne liefert uns ca. 10‘000 mal mehr Energie auf die Erde, als wir benötigen. Bezogen auf die Produktion von Baustoffen, die auf fossilen Quellen basieren, heisst das: Sie sind überflüssig, es geht ohne sie! (Die Zementindustrie ist verantwortlich für ca. 14% der weltweiten CO2-Emmissionen, Stand 2014). Wir müssen einfacher bauen – mit weniger Materialien für mehr Menschen. Natürlich haben wir uns hunderte DIN-Normen geschaffen, um das Konstrukt „Bauindustrie“ aufrecht zu erhalten. Diese Flut von Vorschriften und Gesetzen führt sich jedoch gerade selbst ad Absurdum, wie man am neuen Flughafen BER in Berlin mustergültig beobachten kann. Das Tüpfelchen auf dem i ist eine Schätzung, die aussagt, dass die Herstellung aller Dämmstoffe in Deutschland mehr Energie (die Primärenergie) verbraucht, als mit diesen Dämmstoffen an Energie eingespart wird. Auch wenn diese Aussage verifiziert werden muss – sie zeigt, wo wir angelangt sind.

Zusammengefasst benötigen wir einen kompletten Umbau der gesamten Art und Weise, wie wir leben, wirtschaften und mit der Natur umgehen.

“Schilfrohr liegt an der Dänischen Küste zur Trocknung. Mit Schilf kann man nicht nur Reetdächer bauen, sondern man kann es auch zur Dämmung, als Putzträger oder als Gestaltungsmittel einsetzen.“

 

Was kann ich persönlich tun und wie mache ich es “richtig“?

Wie im Eingangstext des Bundes Deutscher Architekten beschrieben, geht es nur mit: der Reduzierung in der Materialauswahl auf Lehm, Holz, Kalk, Stein, also auf Materialien, die quasi vor unserer Haustür liegen. Die Industrie muss weg vom Effizienzdenken und der Gewinnmaximierung hin zu ressourcen-schonendem Bauen und Renovieren. Dann reicht es für alle, auch für die, die gerade wegen unseres unsensiblen Umgangs mit begrenzt vorhandenen Rohstoffen von weit her zu uns fliehen müssen. „Weniger ist mehr“ – für manche von uns scheint die Vorstellung, konsequent mit Naturmaterialien zu bauen, ziemlich fern und vielleicht als eine Utopie, aber die Materialien sind längst vorhanden, es gibt Fachgeschäfte für natürliches Bauen und Renovieren. Es gibt auch Architekt*innen, die die Notwendigkeit einer Umkehr unseres Denkens erkannt haben, und für die ökologisches Bauen selbstverständlich ist. Und es gibt Baubiolog*innen, für die gar nichts anderes in Frage kommen darf, als sich mit der Natur und ihren Kreisläufen zu beschäftigen und damit, wieviel wir dieser Natur entnehmen dürfen und wie wir die Ressourcen verantwortlich verteilen.

“Mit Holz, Kalk und Lehm sind diese ästhetisch sehr schönen Räume in einem Haus in Amman gestaltet. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad ist es in diesen Räumen ohne Klimaanlage angenehm kühl.“

 

Aber vielleicht ist das Allerwichtigste, uns aus Leidenschaft, Freude und Verantwortung mit unserer Dritten Haut zu verbinden, so wie wir es bei Lebensmitteln durchaus schon geübt sind. Auch hier – wer hätte es gedacht – liegt die Verantwortung zu allererst bei uns als Verbraucher. Kein Händler, kein Architekt, kein Politiker kann uns diese Verantwortung abnehmen. Wir dürfen und sollten unseren Sinnen vertrauen, die uns eigentlich erzählen, worin wir uns gut oder nicht gut fühlen. Mit der gleichen Sensibilität, wie wir das mit unserer zweiten Haut, mit unserer Bekleidung tun und wie wir unsere erste Haut pflegen.

Wir sollten auch die Mühsal nicht scheuen, nachzufragen, nachzubohren, bei Verkäufern, bei Planern, bei Bewilligungsbehörden, bei Energieberatern. Wir sollten uns nicht scheuen, unkonventionelle Ideen und Konzepte nicht nur zu entwickeln, sondern sie auch konsequent umzusetzen. Wir müssen die Bilder “wie man baut“, die sich in uns seit mehr als zwei Generationen festgesetzt haben, hinterfragen, überwinden, um uns davon befreien und Bauen NEU denken. Es gibt keine technischen Gründe und Argumente, die uns davon abhalten können!

“ Ich wünsche allen viel Mut, Freude, kreatives Chaos und lebendiges Verwirrtsein!“

 

Stephan de Bona

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Alle Bildquellen Stephan De Bona